
| Typ 43 sind noch nicht rostresistent und haben noch keinen Allrad-Antrieb | aber: sie sind kantig und schön.
Man könnte sagen: charaktervoll :-) |
||
Auch ist die Technik
grundsolide, ![]() und als 4-Zylinder sind sie sogar ökonomisch und |
![]() |
||
| können leicht mit geregeltem Katalysator nachgerüstet werden. | Außerdem sind die ersten Jahrgänge schon Oldtimer | ||
![]() über den genialen Klang des 5-Zylinders wollen wir jetzt gar nicht reden.. |
![]() |
||
![]() |
![]() |
||
| weiß mit milchkaffeebraun; naja, der wird schwarz ;-) | 5 auf einen Streich sieht man nicht alle Tage ... :lol: | ||
![]() |
|||
| ... und noch mehr Kupfer ... | fehlt eigentlich noch ein goldener .. |
Grund genug, einige schöne Exemplare auf die
Straße zurückzuholen !
und diejenigen, die als Alltagsfahrzeuge
gefahren werden, der Umweltverträglichkeit halber, mit LPG zu betreiben,
wie bereits einige andere ...
Eine
Übersicht der Restaurationsobjekte, darunter auch einige Väter der
43er und ein Neffe, gibts
hier
- contact us -
t h e s t o r y
das Vorspiel
31.7.2008
Wie der Mensch auf Ideen kommt, verrückte zumal, ist
bekanntlich nicht bekannt. Bekannt ist wohl, daß dies dazu neigt, sich
zuweilen zu ereignen - manchmal werden daraus auch Geburtstagsgeschenke, und
wenn es selbstgemachte sind ... :lol: 
Diesmal war es dran, einen der
seltenen Audi 100 Typ 43 Avant (laut Kraftfahrtbundesamt sind noch 122
Exemplare in Deutschland zugelassen) wieder aus dem verborgenen Sammlungsdasein
ins richtige Leben zurückzurufen (siehe oben), was auch problemlos
möglich war. Mittlerweile mit geregeltem Kat und grüner Plakette
nachgerüstet, unterscheidet ihn nichts gravierendes von anderen
Alltagsfahrzeugen - außer vielleicht seiner außerordentlichen
Linienführung ...
Event 0
3.10.2008
In einer
Automobilbörse stehen aus Sammlungsauflösung 5 43er zum Pauschalpreis
zum Verkauf. Tatze drauf, haben ... :lol:
Event 1
11.10.2008
Abholen des
ersten Invasors
Wir waren am 11.10. zu dritt in Magdeburg und haben den
ersten Typ 43 5S abgeholt, ein seltenes Exemplar mit Zusatzinstrumenten und
Vinyldach, dazu einen gut erhaltenen VW Santana



Event 2
14.10.2008
Noch einer ...
In einem bekannten Internet-Auktionshaus (welches wohl ..) steht
ein weiterer silberner 43er 5S GL zum Sofortkauf bereit, siehe oben. Her damit
... :lol:
Event 3
13.10.2008
Werkstattcheck, Car Wash
und Polish des ersten 5S
Der Werkstattcheck des ersten, inarissilbernen
Invasors ergab kleinere Mängel:
- Kupplung "used up"
-
Schaltgestänge lose
- Vorschalldämpfer defekt
- Lenkung leicht
undicht
Die genauere Inspektion des Lacks beim Waschen und maschinellen
Polieren zeigt viele auf den Flächen verteilten Roststellen, wie sie -
typischerweise nach einem unbehandelten Kontakt mit einer Ladung Kies auftritt.
Das heißt, wenn er richtig schön werden soll: Lackierung !
Nach
Aussage der checkenden Werkstatt ist der Wagen "für den Typ und das Alter"
bzgl. Unterboden in einem erstaunlich guten Zustand.
Event 4
14.10.2008
Werkstattcheck, Car Wash
des Santana
Auch der Santana ist
karrosseriemäßig in einem erfreulich guten Zustand, technisch
ebenfalls; die gefundenen Mängel sind sehr überschaubar. Zu machen
sind:
- Reifen "used up"
- Achsmanschetten
- Endtopf
-
Bremsklötze vorn
Bei der Überführung war aufgefallen,
daß das Umschalten von der ersten in die zweite Stufe des
Registervergasers nicht reibungsfrei läuft; erfahrungsgemäß
könnte die Unterdruckdose defekt sein. Ansonsten macht der 1,8 l Motor
(MKB DS) mit 90 PS in dem leichten Santana doch einigen Spaß ! Aus dem
Audi 100 Typ 44 und dem Audi Coupe Typ 81 ist er ja bestens bekannt und beliebt
! 
15.10.2008
Transport per Trailer
Über die Anfrage auf myhammer.de geht
das Angebot ein, die anderen vier 43er für 450 Euro von Magdeburg nach
Essen zu bringen. Da braucht es kein großes Überlegen :-) zumal sich
der Typ 44 Avant 2.3, der als Zugfahrzeug für eine Einzelabholaktion
gedacht war, kurzfristig mit Mengenteilerdefekt krank gemeldet hat
:lol:
Derweil zeigt die Recherche nach ersten
Ersatzteilen wie Vorschalldämpfer, Kupplung,.. , daß diese Teile
teils recht preiswert zu beschaffen sind. Schwieriger bis prekär sieht die
Situation allerdings im Bereich Reparaturbleche aus !! Informationen zu deren
Beschaffung sowie Angebote werden gerne entgegengenommen !
18.10.2008
noch mehr Kupfer ..
Auf einen
bei Ebay angebotenen kupferfarbenen 5S hatte ich spaßeshalber mal ein
Taschengeld geboten, wurde aber letztlich (natürlich) überboten. Nun
erhielt ich die Nachricht, daß selbiger Bieter den Wagen wegen Urlaubs
erst zu spät abholen kann und der Anbieter ihn dem Bieter des
nächsthöchsten Gebots anbietet. Tatze drauf ... !
20.10.-24.10.2008
Vorarbeiten und
Verzögerungen
Da ein oder zwei der Invasoren nicht auf eigener
Achse überführt werden können, rüste ich meinen Typ 44
Avant 2.3 mit Anhängerkupplung aus. Zur Eintragung der Auflastung auf 1800
kg Anhängelast ist es leider erforderlich, einen verstärkten
Kühler nebst Lüfter zu verbauen. Für den Fall, daß dies
nicht fristgerecht fertig wird, lasse ich auch gleich noch beim Mercedes W123
Coupe eine AHK verbauen, die bis 1900 kg aufgelastet werden kann. Ein wenig
Redundanz kann ja nicht schaden ;-) Der Trailer mit 4 43ern, der für den
22.10. angekündigt war, muß verschoben werden, da die Zugmaschine
des Transportunternehmens einen Getriebeschaden hat. Die Aktion ist nun
für den 25.10. geplant ... Die Abholung der beiden anderen Invasoren aus
Norddeutschland und dem hintersten Osten Deutschlands ist nun für das
erste November-Wochenende geplant.
26.10.2008
Verzögerungen durch
Unzuverlässigkeit !
Es gibt Dinge, mit denen man eigentlich nichts
zu tun haben möchte. Dazu gehört sicherlich auch
Unzuverlässigkeit von Geschätfpartnern... An dieser Stelle muß
ich nun feststellen, daß der Transportunternehmer, der über
myhammer.de den Transport der letzten 4 Invasoren aus Magdeburg angeboten hat,
die getroffene Vereinbarung, die Autos an diesem Wochenende in Magdeburg
abzuholen und hier anzuliefern, nicht erfüllt hat (weder das eine noch das
andere ist geschehen) und sich seit einigen Tagen in Nicht-Erreichbarkeit
versteckt ! Grrrr... !!!
29.10.2008
The Meeting
Um halb vier
haben sich einige Interessenten am Hallenprojekt in der zur Miete stehenden
Halle im Hinsbecker Löh in Essen-Kupferdreh gefunden und neben mir
(Stefan) haben zwei weitere spontan zugesagt; nun sind wir mit Ingo schon 4
:-)
30.10.2008
Planung, Planung,
Planung,..
Der erste Wagen hat nun AHK und ist aufgelastet auf 1800 kg
Anhängelast: das Raumschiff !
Morgen soll noch Onkel Berts AHK fertig
werden und die Auflastung auf 1900 kg eingetragen werden. Dann haben wir erst
einmal genügend Zugmaschinen :-)
Für Samstag und Sonntag ist ein
Trailer gemietet, um je einen Invasor aus der Gegend bei Bremen und aus dem
tiefsten Deutschen Osten zu holen. Die erste Tour dürfte, was die
Entfernung betrifft, ein mittlerer Spaziergang werden, die zweite macht man
nicht freiwillig an einem Tag zweimal - außer man ist ein wenig
verrückt .. :lol:
31.10.2008
Hürdenlauf
Nachdem ich
vor einer Woche die Anhängerkupplung am Raumschiff montiert und mit Ingo
zusammen in einer bis 02.30 Uhr dauernden Abendaktion die elektrikschen
Anschlüsse dazu installiert hatte, habe ich mich an zwei verschiedene
Garagen gewandt und gefragt, ob zeitliche Kapazitäten vorhanden
wären, den Verbau einer Anhängerkupplung für Onkel Bert (meinen
C123) bzw. den Verbau eines verstärkten Kühlers und eines
Ölkühlers für das Raumschiff vorzunehmen. Beide signalisierten
Zustimmung. Kurz vor Endes des heutigen Arbeitstages und damit des letzten
Tages vor den beiden Touren nach Neerstedt und Seifhennersdorf, einem der
östlichsten Punkte unserer Republik, sieht es so aus, daß keins der
beiden Projekte abgeschlossen ist. Weder ist Onkel Berts Stoßstangenanbau
bisher fertig geworden noch ist das Raumschiff völlig aufgerüstet.
Für den Anschluß des
Ölkühlers fehlen noch zwei schwer zu beschaffende 18/18
Grobgewinde-Doppelnippel, die von Audi nicht geliefert werden können, da
die Teilelisten keine Maße enthalten. Der Originalzustand war leider auch
nicht wiederherstellbar, so daß als alleinige Lösung übrig
blieb, irgend zwei verfügbare Doopelnippel in Größen 18/x zu
nehmen und jeweils am Ende zuzuschweißen, damit die Öffnungen am
Ölfilterflansch verschlossen werden konnten, um die vorbereitete Aktion
mit bereits gemietem Anhänger und wartertenden Verkäufern nicht noch
am letzten Tag absagen zu müssen,...
1.11.2008
Spazierfahrt
im Regen
Verglichen mit der Aktion, die uns morgen, am 2.11. bevorsteht
(wo bitte ist Seifhennersdorf ?? - im östlichsten Zipfel der Republik
...), war es heute fast eine Spazierfahrt, auch wenn dem Himmel nichts anderes
einfiel als zu regnen - nun gut, es ist auch Allerheiligen - und es doch 18.00
geworden ist, bis wir wieder da waren mit unserer Beute:
Die Beute ist ein kultig-kupferfarbener 5S mit dreimal
dürft Ihr raten: koralle-Innenausstattung, leider in nicht ganz so gutem
Zustand, wie man es sich wünschen würde. Die Karosserie scheint,
soweit es erkennbar war, in relativ gutem Zustand zu sein und als optischen
Teaser hat er, wie auch schon der Gefährte, die Türgriffinnenschalen
:-)
Jedenfalls war das unsere erste Fahrt mit Beute auf einem Trailer und
ich würde sagen, weil das Raumschiff so brav war, hat es sich eine
Extraportion Kekse verdient ...
2.11.2008
Nebel der Geschichte
Die heutige Fahrt in die
geschichtsträchtige und nebelverhangene Region Sachsens kurz vor der
tschechischen Grenze (genau gesagt 700 Meter davor) war schon auf der Karte als
unvergleichlich länger erkennbar als die gestrige, aber natürlich
muß man 650 km hin und 650 km zurück im Hängerbetrieb an einem
Tag für machbar halten - sonst würde man es ja gar nicht erst
versuchen :lol:
Nach einem lockeren Start um 7.30 und abgesehen von
Tankstopps (gas-tankstellen.de sei
Dank !) pausenloser Farht mit Ankunft nach 16.00 Uhr vor Ort war klar,
daß wir doch recht spät ins Bett kommen würden ...
Schließlich hatten wir im (leeren) Hängerbetrieb (ein Leichtgewicht
von nur 500 kg) die Kasseler Berge aus einer neuen Perspektive sehen gelernt
und fragten uns, wie es wohl auf der Rückfahrt bei einem Gesamtgewicht des
Gespanns von deutlich über 3 Tonnen mit der Leistungsfähigkeit und
Standfestigkeit des Raumschiffs aussehen würde. Glücklicherweise
hatte sich schon gestern der Trailer als gut gewartet und gedämpft
erwiesen, so daß uns fahrwerksseitig wenigstens keine Überraschungen
erwarten würden. Allein das Gewicht und die Berge ...
Schon auf den
ersten Metern der Rückfahrt vom Dorf, in dem der Wagen abzuholen war,
zurück zur Autobahn wurde klar, daß es eine völlig andere
Nummer werden würde als die Abholung aus dem norddeutschen Flachland
gestern ! Laaaaanges Durchziehen des 2. Ganges und 3. Ganges und häufiger
Blick auf die Kühlmitteltemperaturanzeige bestimmten ab jetzt die Fahrt...
Glücklicherweise hatte ich vor Verbau und Abnahme der AHK einen
geforderten "verstärkten Kühler und Lüfter" verbaut - und
tatsächlich, obwohl es viele Autobahnberge gab, an denen
Zurückschalten in den 3. Gang erforderlich wurde und einige Mal sogar in
den 2. Gang bei Tempi um 42 - 45 km/h :lol: zeigte die
Kühlmitteltemperatur nie mehr als 95 Grad, was nicht ein einziges Mal den
großen Turbopropeller anspringen ließ (in der Tat ist die jetzt
Kühleinheit aus dem frühen KG-Turbo verbaut) !
Für die
Fachleute: der Anschluß des bereits
nachträglich verbauten Ölkühlers war ja in letzter Minute an
zwei bei VAG bestellen Doppelnippeln gescheitert, die einseitig einen falschen
Durchmesser besaßen :-(
Insgesamt erwies sich das Raumschiff mit dem
NF (Motor) als zwar für Gebirgsfahrten mit über 3 Tonnen Gewicht
untermotorisiert, aber problemlos und standfest. Der Hänger war dank guten
Augenmasses beim Aufladen des Wagens bzgl. der Lastverteilung vorn-hinten fast
nur als Bremskraft zu spüren, beeinträchtigte aber das Fahrverhalten
als solches so gut wie gar nicht :-) Schwächen wurden erst in engen und
stark abfälligen Autobahnkurven bei bereits stark überhöhtem
Tempo sichtbar ...
Gut funktioniert hat auch die Versorgung mit Gas (LPG)
dank einer mitterweile auf deutschlandweit über 4300 Tankstellen
angewachsenen Flächenabdeckung, darunter etliche
24-h-EC-Karten-Tankstellen; lediglich den Verbrauch im 3-Tonnen-Betrieb hatte
ich nicht richtig eingeschätzt, er lag in den topographisch interessanten
Regionen bei 18 - 19 l LPG / 100 km, was aber immer noch deutilch
günstiger war als ein freundlicherweise angebotener
Turbodiesel-Kleintransporter mit Verbräuchen um 14 l Diesel gewesen
wäre ;-) und emissionsärmer sowieso :lol:
Alles in allem keine
Aktion, die ich jeden Monat heben muß, aber wenn die Technik
verläßlich ist, eine problemlos machbare, zumindest für Leute,
die nach 20 Stunden fahrt noch genügend Präsenz am Steuer besitzen
!
Jetzt wartet der neue Invasor auf den Eingangscheck in meiner
Lieblingswerkstatt, die ihm, wie ich denke, in Übereinstimmung mit unserer
gestrigen Inaugenscheinnahme bei ausklingendem Tageslicht eine recht gute
Karosseriesubstanz attestieren dürfte :-)
Gemeinerweise hatte der sehr
nette Verkäufer noch einen gut erhaltenen 200 5T in einer sehr
interessanten Farbe dort stehen; aber darüber denken wir jetzt besser
nicht nach sondern genießen wir lieber die Kombination aus ungewaschenem
Weiß und hell-Milchkaffee-Braun mit Lüftungsschachtauspuff ... :lol:



4.11.2008
Bedrohliches
Halbwissen
Ich hab dann gerade die beiden Invasoren auf die Bühne
nehmen lassen, die wir am Wochenende geholt haben. Beide sind von unten in
relativ gutem Zustand bis auf, daß einer von beiden ein
größeres Loch im Unterboden relativ weit vorn links aufweist, kurz
vor dem Übergang zum Längsträger :-(
Die Aussage der
Pragmatiker in der Werkstatt, zu deren Tagesgeschäft ja das schnelle
TÜV-Fertig-Machen mittels aufgepunkteter Bleche gehört, meinten,
daß deswegen der Wagen nicht mehr TÜV-fähig gemacht werden
könne; Löcher dürften dort nicht geschweißt werden. Der
daraufhin konsultierte DEKRA-Prüfer meines Vertrauens dementierte diese
Pauschalisierung und sprach davon, daß bei alten Autos, bei denen keine
speziellen, hochfesten Bleche eingesetzt wurden, prinzipiell alles reparabel
sei. Er meinte sich zu erinnern, irgendwann mal eine Broschüre des
TÜV zum Thema fachgerechte Instandsetzung gesehen zu haben, in der
erklärt wird, was wo erlaubt ist. Nach diesen Informationen wird jetzt
gefahndet .. ;-)
Zwar sind die beiden Neuen optisch nicht top und sollten
wohl lackiert werden, aber technisch und karosserieseitig machen sie einen
für das Alter recht guten Eindruck; so sind z.B. die hinteren
Radläufe fast gar nicht von Rost befallen und die vorderen Federbeindome
völlig in Ordnung :-)
Die erkennbaren technischen Mängel halten
sich in Grenzen:
Weißer Invasor: Achsmanschette links,
Vorschalldämpfer, Endschalldämpfer
Kupferner Invasor: Bremsen
v.u.h., Durchrostung Unterboden
5.11.2008
Es wird ...
Heute ist die AHK für Onkel Bert als zweites Zugfahrzeug ebenfalls
eingetragen worden und gleichzeitig hat sich eine bezahlbare gebrauchte
Bühne uns quasi in den Weg geworfen, so daß wir gar nicht daran
vorbeigehen konnten :-)
7.11.2008
Zugabe,
Zugabe,..
Die ständige Verschiebung der Anlieferung der 4 letzten
Autos aus Magdeburg wird schon zum running gag, bei dem man geneigt ist
.....
Dafür gibt's ein erstes Bild von der (noch abzuholenden, oh
Graus... !) Bühne:
11.11.2008
Karneval
und die Bananen...
Am vergangenen Freitag (7.11.) war ich mit Karl-Heinz
an der Halle, um den Vermieter endlich dingfest zu machen, der sich bislang in
"kann ich noch nicht sagen", "muß ich noch mal durchrechnen" und
ähnlichem ergangen hatte, wenn es konkret werden sollte, insbesondere
hätte uns ja endlich einmal der Mietzins interessiert :lol:
Wider
Erwarten war dieser am Freitag aber zu eher üblichen Zeiten nicht da und
ließ auf telefonisches Befragen erkennen, er sei bis Mo (also gestern)
abend in Freiburg. Heute morgen bin ich dann, also zum
frühestmöglichen Zeitpunkt, dort eingeflogen, um endlich eine
Übereinkunft auszuhandeln und wurde begrüßt mit den Worten "Sie
kommen zu spät, die Halle hab ich bereits vermietet."
Da fallen mir
gleich mehrere Worte ein, beginnend mit Bananen...
17.11.2008
Hürdenlauf
Nicht,
daß in den letzten Tagen nicht genug zu schreiben gewesen wäre ....
:lol:
Nach dem obigen Bananendienstag kamen noch weitere ..bieger dazu:
- der potentielle Vermieter in Essen-Rüttenscheid, den wir wochenlang
nach einem Besichtigungstermin und Vermietungspreisen gefragt haben, um immer
wieder vertröstet zu werden, erst, weil die Handwerker noch zu gange
seien, später mehrfach, weil kein Schlüssel greifbar wäre,.. um
dann mal eben zu erfahren, daß die Halle kurzfristig im Bekanntenkreis
anderweitig vergeben worden sei :grrrrrr:
- der Vermieter in Steele, der die
beiden Objekte noch wochenlang in den einschlägigen Börsen stehen
hat, nachdem sie bereits vermietet wurden - was uns einen möglichen
Rückgriff darauf vorgespielt hat....
Die zuständige Mitarbeiterin
ist quasi nie an ihrem Arbeitsplatz und antwortet gegegentlich einmal per mail
:grrrrr:
- Nicht zuletzt der Spediteur, der ja
mittlerweile 3 Termine hat platzen lassen; wie ich am Wochenende erfuhr, hatte
das schwerwiegende gesundheitliche Gründe - wir wünschen ihm beste,
baldige und vollständige Genesung !
Nun ist die Auswahl interessanter
Objekte in der Umgegend dramatisch geschrumpft. Es bleibt nur ein vermutlich
bis zur Unkenntlichkeit abgespecktes Angebot des ersten Vermieters, welches ich
vermutlich morgen sichten werden, die Gewerbehallen in Kettwig, oder eine
beliebig zu gestaltende Freifläche in Bergerhausen ... Na denn
fröhliches Häuslebauen ... :lol:
18.11.2008
endless
records ...
ist eigentlich der Name eines Plattenlabels, aber in den
letzten Wochen fällt er mir immer wieder ein, wahrscheinlich wegen des
ersten Namenbestandteils .. lol:
Nun gibt es vielleicht doch noch eine
Lösung in Kupferdreh (Plan zum Download hier):
Dies sind zwar nur gut 160 m² für 500
Euro für insgesamt drei Parteien und zwei Bühnen, aber dafür
nah, gut zu erreichen und mit 3,08 Euro / m² noch gerade diesseits des
absoluten Limits der Erträglichkeit :rolleyes:
Klar ist nun auch,
daß der Bereich gepflastert wird mit mit einer Wand abgetrennt wird, die
hinreichend tragfähig sein wird, um eine "Decke" zu montieren, die ein
wenig Lagerung erlaubt ...
Im Außenbereich gibt es noch einmal 17 m * 5 m Stellplatz für 100 Euro dazu, das macht Stellplatz für 8 Autos; auch damit läßt sich leben ...
19.11.2008
the torture
never stops ...
Der Songtitel von Frank Zappa scheint noch am besten zu
beschreiben, was sich derzeit ereignet, z.B. den morgentlichen Anruf des
Vermieters, das gestern abgesprochene Projekt könne nun doch nicht
stattfinden, da er einen Wohnwagenmieter des Vorbesitzers der Halle
übersehen habe, genaugesagt, er habe gar nicht mehr geglaubt, daß
der noch seine - vertraglich abgesicherten - Ansprüche geltend machen
könne. Der aber würde, zur Not gerichtlich :lol: .... Kein Kommentar
!
Auf einem anderen Feld tut sich derweil mehr: die in Bergerhausen in der
Nähe unserer Lieblingswerkstatt abgestellten, bereits gecheckten beiden
Invasoren sind "erwischt" worden - beim unerlaubten Parken im öffentlichen
Verkehrsraum. Dankenswerter Weise betreibt die Stadt Essen ja eine Art Gewerbe,
das darauf aufmerksam macht, wenn ruhender Verkehr gegen die StVO
verstößt, Verkehrsüberwachung genannt. Man mag böse
gedacht, eine Gewinnerzielungsabsicht durch verhängte Ordnungsgelder im
Hinterkopf haben, ob sich das aber in größerem Maße ereignet
als Kosten verursacht werden, steht dahin - immerhin werden die netten Damen
und Herren mit in eigenem Design lackierten Fahrzeugen ausgestattet und bis in
den später Abend hinein quer durch die Stadt geschickt ... Selbige Truppen
haben nun auch - später als von mir erwartet :lol: - die beiden
schutzlosen Invasoren angegriffen und mit unzierlichen leuchtfarbenen
Aufklebern bematscht, auf denen die Androhung eines kostenpflichtigen
Abtransports zu erkennen war :rolleyes: Das bedeutet rasches Handeln !
Glücklicherweise steht für den Transport am Wochenende beim zuletzt
genutzten Trailerverleiher noch einer zur Miete bereit.
Unter Transport
wird ja im landläufigen Sinne die physikalische Arbeit des von A nach B
Bringens verstanden. Wo aber ist B ??? B sollte eigentlich sein, wo die Halle
ist ... Aber welche Halle nun ?? DAS ist das Thema des autoaggressiven
Stubentigers - wäre er doch wild geblieben ...
Wenn man leichtfertig
annehmen würde, daß besagter Vermieter doch noch eine Lösung
finden würde, gäbe es dort ja 8 Stellplätze en block für
100 Euro; fürs erste wären die Jungs damit untergebracht ... Nun, in
Ermangelung einer greifbaren Alternative sei es so. Und bitte, liebe Gemeinde,
das Prinzip heißt dann Hoffnung, nicht Leichtfertigkeit :lol:
20.11.2008
Hippie-Prokurist ?
Wie passt
eigentlich Prokurist und Hippie zusammen ? Ehe hier jemand das vermutete "gar
nicht" ausspricht, schaut Euch das an:
Wat nu
? Wer mag sich da entscheiden ??
Immerhin konnte ich mich entscheiden,
daß der Opi auch in die Familie gehört :lol:
Natürlich auch
nicht in perfektem Zustand, aber eindeutig ein sinnvoller und vermutlich der
letzte Schritt vor dem ganz oben auf der Gesuchtenliste stehenden Coupé
S :lol:
Abgeholt werden soll der Opi am Nikolaustag, mal sehen, in welchem
Sinne sich der Sieger-Charakter (der Name Nikolaus geht zurück auf die
griechische Siegesgöttin Nike) zeigen wird. Immerhin hat er schon einen
Achtungserfolg errungen in seinem Bestreben, die Zeit zu besiegen :lol:
21.11.2008
4 Freunde sollt ihr sein ...
Nun werden die 4 noch
anzuliefernden Invasoren vielleicht 'doch schon' am Donnerstag der
nächsten Woche angeliefert ;-)
23.11.2008
Race with Miss Holle on German
Bundesstraße
Eigentlich heißt der Titel von Al di Meola ja
"race with the devil on spanish highway" ...
Der Trailer zum Transport war
schon bezahlt, als die Wettervoraussage für das Wochenende ein Schneechaos
ansagte; Nachdem ich gestern den Trailer abgeholt hatte und zum Standort des
ersten zu transportierenden Invasors gefahren war, lag bereits eine mehrere
Zentimeter dicke Schneeschicht auf dem Trailer. Darunter war bereits Eis ! Das
Verschieben auf den heutigen Tag lebte also von der Hoffnung, daß heute
ein hinreichend großes Zeitfenster zur Verfügung stehen würde.
Aber auch heute war für den Nachmittag jede Menge Schnee angesagt und
tatsächlich, es passte genau, daß wir mit Beginn des Schnees fertig
wurden ! Nun also stehen sie schon mal am Zielort, am hoffentlichen :lol:
Leider stehen sie noch auf öffentlichen Grund, da das Gelände
über das Wochenende verschlossen ist. Morgen früh muß ich also
moch einmal 'ran ... Immer interessant genug, da bei einem Invasor die Batterie
oder der LiMa-Regler defekt ist, so daß er immer per Starthilfe gestartet
werden muß und nebenbei auch noch bei Laune gehalten werden, da der
Leerlauf nicht ganz stabil ist :rolleyes:
Bei einem anderen das
Schaltgestänge ausgehakt, so daß nur die Gänge 3 und 4
schaltbar sind ...
Auf jeden Fall durfte Onkel Bert heute auch mal zeigen,
daß er große Jungs abschleppen kann :lol:
Motorisch fand ich
die Vorstellung weniger überzeugend als die des Raumschiffs, nicht allein
wegen der knapp entenartigen Beschleunigung und der Tatsache, daß im 5.
Gang kaum die Geschwindigkeit gehalten werden kann, sondern auch, weil unter
diesen Umständen noch stärker als sonst der stark hämmernde
Charakter des sehr kurzhubigen Motors zur Geltung kommt !
Was sehr stark
auffiel, war, daß mit ein wenig Beladung (die Puffer der Bühne) des
Kofferraums das Heck bereits sehr tief liegt und vor allem sehr unruhig im
Fahrbetrieb ist. Eine leichte, abrupte Lenkbewegung versetzt das ganze Gespann
in längere Schwingung :rolleyes:
Es mag an alten
Stoßdämpfern liegen oder schlicht an der Fahrwerksauslegung; derzeit
ist jedenfalls das Raumschiff mit Abstand das souveränere Zugfahrzeug
!
Nebenbei bemerkt bin ich entsetzt, welch schlechte Bilder ein Handy bei
geringer Beleuchtung machen kann :lol:
25.11.2008
Das lange Zittern ..
Die 4
Invasoren aus Magdeburg sollen nun am Mittwoch abend oder Donnerstag morgen
kommen :-)
Nachdem ich das Projekt Kupferdreher Halle schon fast aufgegeben
habe, habe ich erfahrne, daß die Halle in Steele noch zur Vermietung
steht. Natürlich war der angegebene Preis von 700 + 140 NK ohne MwSt., die
noch dazukomme, ohne daß darauf hingewiesen wurde ...
Gar nicht so
einfach, so viele Leute zusammenzubekommen, daß das passt
!
26.11.2008
.. scheint teilweise ein Ende zu haben ...
denn für heute ist tatsächlich noch einmal die Anlieferung
der 4 Invasoren aus Magdeburg angekündigt; in Magdeburg abgeholt seien sie
schon :-)
27.11.2008
Was lange währt ...
Träfe
das doch endlich auf die Halle zu ... Immerhin gilt es nun für den
Transport der 4 Invasoren aus Magdeburg :-)
Gegen Abend trafen die 4 Jungs
in Kupferdreh ein und mußten dann - für heute - "nur" noch eben
abgeladen werden, das Grundstück an der Halle, auf dem sie stehen sollten,
war ja eh verschlossen. So die Planung.
Daß das anderthalb Stunden
dauern würde, hatte ich allerdings nicht geahnt. Es begann damit,
daß sich der etwas herabhängende Auspuff des hintersten (und damit
zuerst abzuladenden) Invasors beim Rangieren derart zwischen Fahrzeug und
Beladeplanke verkeilte, daß es das Fahrzeug ein wenig aufbäumte und
nach links aus der Spur schob ! Es blieb also nur der Weg zurück nach
vorn, was aber gegen die Steigung des Trailers geschehen mußte. Nach
einigen Kraftakten und Tricks - angefangen beim Hochbinden des losen Auspuffs
bis zum wieerholten hydraulischen Rein- und Rausfahren des Trailerschwanzes -
hatten wir ihn dann tatsächlich wieder soweit in der Spur, daß ich
ihn mit Onkel Bert herausziehen konnte... Der nächste Invasor stelle uns
mit einem vollständig blockierten Hinterrad auf die Probe. Berechtigt
stellt der aufmerksame Leser natürlich nun die Frage, wie der Wagen denn
überhaupt in den Trailer hereingekommen sein konnte. Die Schilderung des
Fahrers gab sehr verkürzt eine längliche Prozedor wieder, in der der
Wagen von einem Bulli seitwärts neben dem Trailer an einem Seil, des
öfteren umgesetzt zwischen den Streben des Trailers, hereingezogen worden
war :lol:
Nun, glücklicherweise
brauchte ich ja nun nur mit Onkel Bert in den Trailer hereinzufahren und den
Wagen herauszuziehen. Der Widerstand des Blockierten Hinterrades und die
Notwendigkeit feinfühligen Krafteinsatzes - schließlich soll ja
keinem ein Bein ausgerissen werden bzw. eine Abschleppöse - kostete
vermutlich mehr Kupplung als ich normalerweise in 50.000 km Fahrbetrieb
investiere :rolleyes: Zumindest verriet mir das der entstandene Geruch !
Die
weiteren beiden Invasoren gingen nun völlig straigth forward mit Onkel
Bert herauszuziehen ...
Somit darf ich das heutige alkoholfreie
Feierabendbier als gewissermaßen verdient bezeichnen :lol: 

28.11.2008
Und DAS ... 
.. kommentiere ich besser nicht :-) Weiß doch
jeder, daß es sich um die einzigartige Ansicht eines Coupe S Hecks
handelt !
Sonst kommt noch irgendjemand angesichts der zutreffenden
Vermutung, ich hätte nun auch so etwas noch erworben, auf den Gedanken,
ich wäre verrückt :lol: Zumindest habe ich mir da wieder ein wenig
Arbeit eingehandelt ...
Noch etwas "spannendes" ist heute geschehen: der
Vermieter der Stellplätze rief plötzlich an und polterte los mit den
Worten "einen Schrottplatz will ich hier aber nicht haben !"
Was gemeint
war, dachte ich mir schon, es dürfte sich um eine Anspielung darauf
handeln, daß unsere Invasoren teilweise Restaurationsobjekte sind und
nicht gerade eine zweifellose 2-er Ausstrahlung besitzen :lol:
Was dem Rest
der Welt allerdings klar ist, und da greift wohl wieder die Geschichte vom Dorn
im Auge des Bruders, ist, der wahre Schrottplatz ist sein Hallenvorplatz
:lol:
Wie dem auch sei, das Mietverhältnis ist damit einseitig mit Ende
Februar 2009 beendet und wir haben derzeit weder Halle noch Stellplatz in
Aussicht ...
Die Diskussion geht nun wieder in Richtung einer Halle in
Velbert, für die meisten von uns nicht wirklich gut zu erreichen, aber mit
abgeblich 400 Euro + 100 NK und keiner MwSt. bei 240 m² auch nicht gerade
teuer.
30.11.2008
Literatur
Mittlerweile trudeln die
ersten in Auktionen gewonnen Bücher zum Thema hier ein :-)
und ich hab den schmuddelwetterigen Nachmittag genutzt, die
Autos auf den befristeten Schrottplatz zu stellen ;-) 
Leider ist ja beim CS das linke Hinterrad blockiert, was recht unangenehme Geräusche machte, mir aber Gelegenheit bot, herauszufinden, daß er sich auf dem Schotter gut von hinten per Abschleppstange in seine endgültige Position schieben läßt :lol:
3.12.2008
Schmierenkomödie
über das
Kommen und Gehen der Angebote unseres potentiellen Vermieters in Kupferdreh
habe ich ja bereits ihnreichend berichtet. Was auch schon mit dem treffenden
Euphemismus "verhaltensoriginell" bezeichnet wurde, findet nun - hoffentlich -
den Abschluss mit einem Einschreiben folgenden Inhalts - wir erinnern uns bei
der Gelegenheit, daß laut letztem Telefonat die Wagen bis Ende
Februar dort stehen dürfen:
"die auf dem Grundstück ..
abgestellten Schrottfahrzeuge müssen bis zum 31.1.2009 entfernt
werden.
Nach Ablauf dieser Frist wird ein Tagesgeld in Höhe von 5,00
pro Fahrzeug berechnet."
:lol:
Leider ist der Vermieter der
für uns interessanten Halle in Velbert nicht erreichbar, so daß
einige letzte Fragen bisher ungeklärt geblieben sind .. Im Prinzip sind
wir uns bzgl. der Halle einig: 400 Euro + 100 Euro NK, keine
MwSt.
5.12.2008
The show must go on ..
.. und das
ging sie auch ! Abgesehen von einigen kleinen letzten Fragen wäre die
Halle in Velbert in Ordnung gegangen, leider war der Vermieter jetzt über
eine Woche nicht zu erreichen, obwohl die Maklerin es täglich per Mail und
Handy versucht hat ! Heute wollte ich also den Vertrag unterschreiben; was mir
vorgelegt wurde, war aber ein Vertrag mit der Preisauszeichnung 500 + 150 NK +
MwSt.
Von der am Dienstag getroffenen Vereinbarung wußte die Maklerin
plötzlich nichts mehr ...
15.12.2008
Stunts und Hindernisse
Nachdem
noch einige Tage ins Land gegangen sind, an denen nichts in puncto Halle
vorangegangen ist und das übliche tägliche Telefonat mit der Maklerin
ein wenig zur Murmeltiershow wurde, sollte das Wochenende 13./14.12. die
Abholung der beiden C1 bringen: die orange Limo und das Coupe S.
Die
Tour ins Saarland zur Abholung des Coupe war sehr angenehm und auch die
Aufnahme vor Ort durch Hans und Lydia war sehr nett. Nach einigem
Klönschnack haben wir uns seine beiden gut erhaltenen Coupe S und seine
grüne C1 Limo sowie sein Teilelager angeschaut. Glücklicherweise ist
dieses recht gut sortiert und hatte noch einige brauchbare Dinge für uns,
wie z.B. seltene Zierleisten für die Limo :-)
Das Coupe selbst wollten
wir nicht starten und haben es deswegen mit mehreren und viel Schwung auf den
Trailer geschoben. Leider stand es dadurch ein wenig weit links, genaugesagt
mit beiden linken Rädern an der Seitenwand, was uns später beim
Herunterholen sehr beschäftigen sollte. 
Die
Fahrt zurück verlief völlig problemlos und locker; als es dann aber
ans Abladen ging, sahen wir, daß das rechte Rad des Coupes nicht mehr auf
der sondern links neben der nicht verschiebbaren (!) Planke ausgekommen
wäre. Wegen der Vorgabe, den Motor nicht zu starten und der fürs
händische Rangieren nur zur Verfügung stehenden 30 cm auf dem Trailer
haben wir es zu zweit eine Stunde lang nicht geschafft, den Wagen in eine
geeignete Position zu bekommen. Erst dank Ingos zusätzlichem Einsatz ist
es uns dann irgendwann abends um 23.00 gelungen, den Wagen sauber vom
Hänger zu bringen...
Am nächsten Tag, dem Sonntag, war dann
schon wieder frühes Aufstehen angesagt, zumal die Tour bis kurz vor
Stuttgart auch das Abholen eines Satzes Räder für den Typ 43 und
einer schönen blauen Velour-Innenausstattung für den Typ 43 an
verschiedenen Orten leisten sollte.
Das Auflagen der Limo, die mir an
mehreren Stellen nahezulegen scheint, doch noch den großen
Beulenprofi-Schein zu machen,
folgte ebenfalls der guide line,
den Motor nicht zu starten, bis alle Flüssigkeiten gewechselt sind ...
In Natura war nun auch das vom Verkäufer bereits angekündigte
Loch hinter dem Fahrersitz zu bestaunen.
Daß der Wagen noch 4 Jahre
zuvor die Hauptuntersuchung mit nur geringen Mängeln bestanden hat, konnte
sich bisher niemand erklären, schließlich hat das Loch die
Größe eines Laptops :lol:
Leider zeigte sich der Wagen in
einer Scheune hinter einer seeehr schmalen Einfahrt versteckt, durch die der
Trailer nur mit Überfahren der ersten Stufe einer Treppe passte.

Zu allem Überfluß hing und hängt auch noch
das linke Hinterrad fest , so daß wir den Wagen in mühsamer
Handarbeit per Seilwinde auf dem Trailer zwingen mußten und keine Wahl
hatten, wie herum der Wagen auf dem Trailer stand: mit der schwereren Front
nach hinten :-( Besonders weit haben wir den Wagen diesmal nicht auf den
Hänger gezogen, da ja noch Zuladung im Laderaums des Avant zu erwarten
war.
Auf der Rückfahrt stellte ich dann plötzlich auf einem
recht unebenen deutlich abfallenden Stück Autobahn fest, daß der
Trailer seitwärts zu tanzen anfing und noch ehe ich meinem Mitfahrer die
Beobachtung mitgeteilt hatte, war die Bewegung so weit eskaliert, daß ich
mehr als meine eigene Fahrspur brauchte. Glücklicherweise hatte ich einige
Tage zuvor noch in einer verläßlichen Quelle im Netz gelesen,
daß in einer solchen Situation nur sofortiges, konsequentes aber nicht
überzogenes Bremsen hilft. Nachdem mein Mitfahrer deutlich die
Gegenposition vertrat, habe ich das "Gasgeben zum Geradeziehen" dann noch
für 2 Sekunden ausprobiert um nach dessen durch weitere Eskalation
erkennbarem Scheitern sofort beherzt zu bremsen, woraufhin sich das Gespann
sofort zu beruhigen begann. Zumindest einen deutlichen Respekt vor den
wirkenden Kräften hat es uns aber doch abgenötigt :lol: Fortan bin
ich die Bergab-Passagen deutlich langsamer angegangen und hege die Vermutung,
daß der ungünstige Schwerpunkt durch die Beladung entgegen der
Fahrtrichtung zusammen mit der geringen Aufliegelast verantwortlich gewesen
sind dürfte.
Der nächste Stunt kam eine halbe Stunde
später in Form eines kurzen Geräuschs, verbunden mit einem
spürbaren Schlag: die zuvor geschlossene und abgeschlossene (!)
Kofferraumklappe hatte sich - wie auch immer - gelöst und war in Richtung
der Heckscheibe umgeschlagen und zwar aufgrund der wirkenden Windkräfte
über den oberen Stopppunkt hinaus. Zwar ist dabei die Chromzierleiste
beidseitig unschön verformt worden, aber immerhin bin ich dankbar,
daß die Heckscheibe nicht beschädigt wurde !! Die Demontage der
Kofferraumklappe war zum Glück wegen des guten Wetters und des
eingepackten Ringschlüsselsatzes kein Problem :-) Der mit Teilen
vollgepackte Kofferraum mußte allerdings nun entleert werden und stand
fortan nur noch für hinreichend schweres Gut bereit, wie es der Satz
Räder darstellen sollte. Der Rest der Tour war dann straight forward bis
auf die Tatsache, daß der Wagen am Abend nicht mehr abgeladen werden
konnte und noch auf dem Trailer an meiner Yogaschule steht
!
21.12.2008
Was lange
währt ...
Scheint, als sollte es genau passend zur
Wintersonnenwende und zum Übergang vom Schützen in den Steinbock
sein, daß heute 2 mündliche Zusagen kamen:
- die Halle in
Velbert: der Vermieter, der seit Wochen (!) nicht erreichbar war, um die
letzten Fragen zu klären, hat sich tatsächlich bei unserer Maklerin
gemeldet und grünes Licht gegeben, so daß morgen der Vertrag
unterschrieben werden kann
- befestigte Stellplätze
draußen, nicht überdacht, aber dafür in beliebiger Menge und zu
einem guten Preis
so daß unsere Sorgen, wohin die Invasoren und die C1
demnächst flüchten können, wenn sie vertrieben werden, sich mal
eben in Luft auflösen :-)
Aber man soll ja das Lob der Tageszeit anpassen, webhalb ich
mit vorsichtigem Optimismus auf morgen verweise ;-)
24.12.2008
Ich bin drin !
Da ich ja auch
Sportler bin, interessiert es die Öffentlichkeit vielleicht, daß ich
jetzt drin bin :lol:
Na gut, lassen wir die Tennisspieler mal außen
vor, wir spielen schließlich in einer ganz anderen Liga ;-)
Immerhin
besitzen wir nun schon den Schlüssel für die Velberter Halle als
hoffentlich untrüglichen Vorboten des Vertrages - und sind fleißig
dabei, sie in Besitz zu nehmen !
Eine der schönsten
Heiligabend-Morgen-Beschäftigungen ist traditionsgemäß die
Besorgung kardinaler Dinge wie etwa des Weihnachtsbaums oder der -Gans. In
diesem Falle, nicht minder kardinal, war es die Eingangstür zur Halle, da
nur ein von innen öffenbares Rolltor vorhanden ist :lol: Jedenfalls kam
sich das Raumschiff auf der Tour vor wie ein U-Boot, so neblig war es im
Bergischen Land, durfte dann aber doch noch seine Lieferwagenqualitäten
unter Beweis stellen, schließlich passt eine schnöe 2*1-Meter
große Tür ja locker ins Gepäckabteil :cool: Für den Rest
des Tages ist dann in irgendeiner Weise Weihnachtspause ...
28.12.2008
Bewegendes Wochenende
Genaugesagt
war ich der Bewegende, noch genauer, das Raumschiff auf meine Veranlassung.
Transportiert wurden aus einem spontanen Beutezug zwei einigermaßen
bedürftige 43er Avants
- Avant 5S meteorgrau met.
-
Avant 5S onyxgrün met.
sowie ein
- Audi 100 C4 2,8 quattro - den sich der liebe Carsten als Zweitwagen
gegönnt hat :-)
Jetzt steht noch aus
- Avant 4S onyxgrün
met. AUTOMATIK, ehemals (:rolleyes:) mit Ausstellfenstern
Also
denn, erweitern wir unten stehende Tabelle ein wenig und freuen uns, daß
nicht jedes Wochenende über 2000 km Fahrt mit Trailer anstehen... :lol:
3.1.2009
und es kommt doch immer anders ...
in diesem Falle war für heute die Abholung des obigen Avants
geplant, aber irgendwie konnte ich nicht an dem dort herumstehenden
mokkafarbenen C1 vorbeigehen ... 

der ebenfalls zur Adoption
freigegeben war :-)
Abgesehen von ein wenig Lack am hinteren linken
Seitenteil schein dem guten nicht viel zu fehlen :-)
Die Abholung des Avant
muß also noch ein wenig warten ... Ebenso warten muß die Abholung
zweier flaschengrüner Innenausstattungen für die beiden Limos :cool:
Während all der Dinge, die sonst noch geschehen oder geschehen gemacht
werden wollen, plane ich den Innenausbau der Halle mit einer 2. Ebene, die zum
Lagern dienen soll und gleichzeitig auch die Decke um 3 m abhängt, was
sich auf die Heizkosten recht erfreulich auswirken dürfte ;-) 
17.1.2009
Kinders, wie die Zeit vergeht ...
Isses denn wahr ... ? Sollte ich 14 Tage lang nichts getan haben
??
Das Gegenteil ist natürlich der Fall :lol: Es fehlte nur die Zeit,
zu berichten !
Die Abholung des letzten Avant aus Hildesheim steht immer
noch aus, aber dafür sind wir bereits mit 6 der 7 bei unserem
Chaos-Vermieter in Kupferdreh stehenden Invasoren nach Velbert umgezogen, was
ja in Gänze bis Ende Januar erfolgen muß. Auf folgendem Suchbild hat
der Photograph 6 Invasor-Limos, 1 Avant, 1 C1 und das Servicemobil "Raumschiff"
versteckt:
Die beiden anderen C1 ("Sunny" und "das klappradfarbene
Coupe S") stehen derzeit in der Halle, wie auch ein weiterer Avant.
So
kurz die Entfernung zwischen Kupferdreh und Velbert auch ist - ich schätze
sie auf 10 km, brauchen wir doch für den Umzug eines nicht selbstfahrenden
Wagens rund eine Stunde, wobei auch der größere Zeitaufwand für
die Wagen mit blockiertem Hinterrad darin enthalten ist :lol: Nun steht also
nur noch einer aus, und der ist auch noch fahrfähig. Wie wir die nicht
fahrfähigen Invasoren auf den Hänger bekommen ? Ganz einfach: Invasor
vor den Hänger rollen oder schleppen, einen anderen Wagen neben den
Hänger stellen und mit diesem den Invasor am elastischen Abschleppseil
einfühösam auf den Hänger ziehen. Bequemer gehts mit nicht
fahrfähigen Wagen wohl nicht :-) Im Fall des Transports von der
Kupferdreher Halle waren wir natürlich froh, den Silberpfeil (Coupe
Quattro 2,8) als Zugfahrzeug fürs Hochziehen zu haben, da auf dem
aufgeweichten Matschboden alles andere als Allrad wenig spaßig wäre
;-)
Kein Hallenprojekt ohne Espressomaschine und Musik
!
Diese für viele wahrscheinlich völlig nebensächlichen
Forderungen müssen souverän nebenbei mit erledigt werden,
schließlich will der Spaß am Projekt langfristig angelegt sein ;-)
Die Frage, ob ich denn auch schon eine Yogamatte und ein Bett installiert
hätte, konnte ich allerdings guten Gewissens verneinen, schließlich
würde das weiteren Krempel nach sich ziehen: Kühlschrank, Herd,.. und
der Platz ist knapp ! :lol: 
Selbige Maschine war ein "Gewinn" in der
Bucht (gemeint ist ebay); leider gab's kein Sieb dazu und der daraufhin
angemahnte Verkäufer meinte nur plump: "hab ich auch nicht gehabt und war
auch auf dem Bild zu sehen". Die unterbliebene textuelle Erwähnung,
daß das Gerät in Ermangelung eines kardinalen Teils nicht
betriebsfähig ist, hielt er allerdings nicht für nötig
:grrrrrr!!!: Tut mir leid, auch mal eine negative Bewertung abgeben zu
müssen ...
Da dieser Bautyp ein Sieb mit 54 mm Durchmesser
benötigt, 95% aller anderen Maschinen aber 55 mm, war Ersatz auch nicht
leicht zu beschaffen und nach vielen Telefonaten mit Anbietern von
Espressomaschinen und deren Aussage, daß Siebe in besonderen
Größen meistens jenseits der 20 Euro kosten, war die günstigste
Lösung, mal eben eine weitere Maschine selben Typ MIT zwei Sieben zu
gewinnen - was dann immer noch günstiger als ein Sondersieb war
:lol:
Den ersten Espresso in der neuen Halle aus der neuen
Typ43Invasions-Espressomaschine durfte dann heute mein lieber Freund Carsten
genießen, der relativ spontan zum Schrauben an seinem oben bereits
gezeigten C4 2,8 Q vorbeikam. Prost !!
In der letzten Woche war -
für unsere Verhältnisse - richtig dick Schnee, so um die 15-20 cm,
dazu Frost bis ca. -20 °. Nicht schlecht, bestens Winterwetter mit
tagelangem klarem Himmel.
Wegen des anstehendes Transports der
Invasoren nach Velbert verbrachte ich den überwiegenden Teil des
Sonntagnachmittags damit, die 7 in ihrer Bleibe vom Schnee und Eis zu befreien,
eine echte KalteFüßeAktion ! Und ob der vergessenen Handschuhe auch
KalteHändeAktion :rolleyes:
Da auch die Abholung des Avant aus
Hildesheim anstand, habe ich am Vorabend brav den Hänger aus dem Schnee
befreit und die relevanten 30 m² Fahrweg freigeschaufelt. Womit ich nicht
gerechnet hatte war, daß sich nach nur einer halben Stunde
Leistungsschaufelns eine Menge Haut der Handinnenfläche aus der
Gemeinschaft meines Körpers verabschiedete ! Mittlerweile ist es
allerdings soweit verheilt, daß auch eine längere Wasch- und
Polieraktion möglich war:
Das Moos auf der Kupferkiste läßt nicht
erkennen, ob darunter Rost ist oder heile Karosse; damit war klar, daß
vor einer Bestandsaufnehme alle Wagen gründlich gewaschen werden
müssen !
Allein die Wäsche des CS 1,6 l ergab ein wahres
Blutbad beim Ausdrücken des Schwamms - man beachte die Tropfen auf der
Stoßstange. Immerhin hatte sich meine Befürchtung nicht
bewahrheitet, es handele sich vielleich gar nicht um Lack sondern um
Füller oder Grundierung :lol:
Die dunklen lackfarbigen Flecken
verwandelten sich allerdings nach dem Abtrocknen wieder in geschätzte
helle Rostschutz-Grundierung :rolleyes: Da der CS, wie einige andere Wagen
auch, eine Vielzahl dunkler Auflagerungen (oder Rostflecken ??) aufwies, war
klar, daß für eine Bestandsaufnahme auch eine halbwegs
gründliche Politur erforderlich sein würde:
Auch
hier wieder ein netter Unterschied, so daß resumierend, der Lack, wo
unverletzt, gar nicht so schlecht zu sien scheint - nur eben 15 Jahre
ungepflegt ... :lol:
Womit ich mich in den lezten zwei Wochen ebenfalls
befaßt habe, ist die Konstruktion einer Lagerebene in der Halle, die
hinreichende Tragfähigkeit fürs Begehen und mittelschwere Güter
aufweist. Mittlerweile steht die Konstruktion im Groben, so daß das Holz
dafür in der nächsten Woche angeliefert werden kann :-)
30.1.2009
nimm den ! .. und den ! .. und
den ! ...
Nein, ausnahmsweise geht es nicht um weitere Autos ! :lol:
Heute war ein unglaublich dichter Tag, was die an mich gestellten Anforderungen
betrifft; über die letzten 11 Tage braucht's nicht viele Worte, es ging
einfach alles langsam weiter, ein Paar veritable Boxen für die Halle
wurden gewonnen und ein adäquater Verstärker, einige Kleinteile
für die 43er und so weiter ...
Heute morgen, aus dem Haus kommend
und auf dem Weg zum ersten Kundentermin, sah ich Onkel Bert in einer riesigen
Blutlache (gemeint ist natürlich Motoröl :lol:), was ja nichts Gutes
verheißt; gestern hatte er noch brav den letzten Invasor vom Kupferdreher
Stellplatz nach Velbert gezogen, heute ist er nun krank :-(
Der erste
Gedanke beim Anblick dieser riesigen Ölpfütze war etwa: wenn das die
Feuerwehr beseitigt, wird's teuer ! Also auf, Streumittel besorgen ! Leider
hatte der dörfliche Zoohändler, bei dem es Katzenstreu gegeben
hätte, offensichtlich das Zeitliche gesegnet, die Schaufenster boten ein
Bild der völligen Leere. Also auf zum nächsten Baumarkt und mitten in
den täglichen Stau auf der Ruhrallee, immer im Hintergrund das drohende
Szenario der Feuerwehr, die gerade für viel Geld die Blutlache beseitigt
... Also doch besser mit ein deutlichem Umweg den Stau umfahren ! Im Baumarkt
angekommen gibt's dann auch tatsächlich einen riesigen, kaum tragbaren
Sack mit gut geeignetem Sägemehl, welches kurze Zeit später auch
einen deutlichen Erfolg bringt - gut, daß ich mit dem Gefährten
untergews war, in einen Coupe-Kofferraum hätte der Sack wohl kaum gepasst.
Was tun mit dem weiterhin blutenden Bert ?? Da ich nicht kurzfristig
eine sicht- und behebbare Ursache feststellen konnte: ab in die Klinik, sprich
die Haus- und Hof-Werkstatt ! Aber bei dem Ölverlust besser nicht aus
eigener Kraft fahren, sondern per Trailer transportieren; schließlich
steht der ja noch ein Dorf weiter. Da aber das erste Zugfahrzeug, das
Raumschiff (das zweite ist ja Bert selbst) bereits wegen seines
Warmstartproblems in der Werkstatt steht, mußte (und hat
freundlicherweise) Karl-Heinz mit seinem Ducato den Hänger ziehen ... Auf
dem Weg haben wir dann auch gleich den Termin für die Abholung der
Bühne in Kupferdreh auf morgen festgesetzt; derweil geht alle 10 Minuten
das Telefon; mal ist es der Kunde, der fragt, wo ich bleibe, mal andere Kunden
mit irgendwelchem Belang, später kommt noch der Holzhändler dazu, der
mal eben mitteilt, daß das Holz MORGEN kommt, statt wie erwartet, am
Dienstag ! Morgen ist aber der Halle-Einräum-Tag unseres Mithallisten
Thomas, der tonnenweise Ausstellungsausstattung in die Halle transportiert und
vermutet, mit dem Platz gar nicht auszukommen; zwischendurch Gespräche
darüber vorwärts, rückwärts, seitwärts..., Terminplan
für die Hallenlogistik, damit wir uns nicht in die Quere kommen: 9.00 bis
11.00 Vorbereitung Bühnenantransport und Thomas' Einladung in die Halle;
11.00 bis 13.00 Anlieferung Holz und Thomas' Aufnahme der Ladung, 13.00 bis
15.00 Thomas' Anlieferung an die Halle, derweil wir die Bühne demomtieren
und transportfertig machen,... Und ständig klingelt das Telefon ..
Endlich gegen 13.00. also mit einigen Stunden Verspätung, reichlich
mit Verpflegung eingedeckt, beim Kunden angekommen, erklärt dieser,
daß seine komplexe, datenbankgestützte Website binnen eines Monats
komplett NEU geschrieben werden muß (weg vom benutzten CMS zu
konventioller Programmierung !!), es hinge ein siebenstelliger Betrag DARAN ...
Der Abend brachte dann nochmals ein spannendes Item: den Ausstieg des
4. Manns aus dem Hallenprojekt und damit gleichzeitig des zweiten aus der
Typ43Invasion, die jetzt nur noch aus mir besteht !
Nun steht also zu
überlegen, ob ich den ausfallenden Kostenanteil selbst trage oder einen
weiteren Hallisten mit dazunehme ...
Samstag geht's dann los mit dem
Aufbau der Holzkonstruktion für die Lagerebene und Sonntag wird ein Satz
Ronals, der "Hallenverstärker" und der letzte Avant aus Hildesheim
abgeholt - und spät abends gibt's Wochenende :)
31.1.2009
Maxi-Mikado
Irgendwie macht es
riesigen Spaß, aus einfachen, zumal natürlichen Matierialien etwas
brauchbares zu zimmern !
Jedenfalls hatten wir einigen Spaß mit
unserem Maxi-Mikado :lol: Vielen Dank an Carsten für den heutigen Einsatz;
der Nachmittag hat uns immerhin die Konstruktion für die ersten 25m²
Lagerfläche eingebracht :-)
1.2.2009
Buhuhu, keiner spielt mit mir ...
:lol:
Wenn ich schon nicht den letzten Avant abholen kann, weil der
Verkäufer tagelang nicht zu erreichen ist, was eine Terminabsprache
irgendwie unmöglich macht (wofür hat ein Mensch ein Händy, wenn
es immer aus ist !?), spiel ich eben weiter Holzwurm :-) Und, siehe da, wenn
keiner am Sonntag basteln will, bekommt man mit entsprechenden Tricks auch
einen 5 m langen 12*20cm Balken in 2,40 m Höhe alleine montiert :lol: und
die Sparren gleich mit dazu :-)
Fühlt sich ein wenig wattig an
beim Laufen, weil die Sparren spürbar schwingen (immerhin liegt das
Körpergewicht manchmal fast ausschließlich auf einem 8*16
Kantholz !), aber im Laufe der Zeit gewinnt man ein wenig Vertrauen zu der
Konstruktion :lol: Die ersten Kotflügel und Karosserieteile liegen schon
oben - und sind nun unten nicht mehr im Weg :-)
5.2.2009
50m² Dachgeschoß-Wohnung,
zu 99% fertig

Ach ja, so sieht's zur Zeit draußen aus
:lol:
19.2.2009
Qualität ist beweisbar ...
:lol:
Als mir dieses Originalfeature aus der VAG-Zeit angeboten
wurde, konnte ich natürlich nur zuschlagen und jetzt hängt sie bei
uns uns mahnt zur zu qualitativ hochwertiger Arbeit... :lol:
In der
Zwischenzeit hab ich den letzten Avant aus Hildesheim überführt,
diesmal völlig ohne fremde Hilfe, aber dafür mit einer wirklich
gelungenen Kurbel an einem Miethänger: OHNE Notwendigkeit der Arretierung
und MIT Üntersetzung - so macht es Spaß !
Nachdem ich gestern
begonnen habe, die Eisenoxydvorkommen am klappradfarbenen Coupe zu
be"gut"achten, ging es heute mit deren Dezimierung los, von diesem Zustand

erst einmal zu diesem: 
Als nächstes folgt der
"Rostkiller" FW-18 von www.HanseWerkzeug.de, den ich mittlerweile in einer
ersten Rabattstufe (ab 12 Dosen) einkaufe :lol: und eine erste Lage neutraler
Weißlack, der am besten eine Begutachtung möglicher Veränderung
der behandelten Stellen über die Zeit bis zur Fertigstellung
ermöglicht.
1.3.2009
Alles
weiß macht der März ...
Viel Neues gibt es nicht, außer
ganz viel Arbeit und der Tatsache, daß zwischendurch die Heizung
ausgefallen ist - leider oder glücklicherweise jedoch, weil der Tank leer
war :roll: Scheinbar ist die Ölpumpe auch nicht mehr die fitteste, weil
sie alle paar Tage einmal einen Fehler verursacht.
Ansonsten
läßt es sich aber schon ganz brauchbar arbeiten. Nach Aufnahme des
Produktivbetriebs vor 2 Wochen sind schon erste kleine Ergebnisse erzielt, z.B.
eine rechte A-Säule des klappradfarbenen Coupés inkl. Stehblech und
Lampengehäuse
sowie deren linke Pendants
eine
komplett vom Spachtelversuch und angesetzten Rost befreite linke Heckparty bei
Mokka, wodurch der Grund für die Spachtelei - im Bild gut zu erkennen -
ersichtlich wurde: Beulen !
was wenig später dann bereits unifarben
einschien, wodurch gegen Licht die Beulen noch besser zu sehen sein
sollten
Bei manchen Arbeiten fallen allerdings auch Qualitäten
auf, z.B. Mokkas sehr gut erhaltene Innenraum :-)

Sunnys
linke A-Säule mit Stehblech und erkennbar schon eingeschweißtem
Blech, zu erkennen an den beiden bogenförmigen Vertiefungen und der
Schweißnaht an der A-Säule!
Sunnys Schloßträgerblech
nach Entfernung von über 40 Roststellen...
Die
explorative Operation des von einem Tumor (eine ründliche Erhebung mitten
im ansonsten gesunden Lack) und einer Erosion (abgeplatzter Lack an der
Radlaufkante) gezeichneten Radlaufs am klappradfarbenen Coupe ergab den Grund
für diese Symptome: ein ersetzter Radlauf, der an einigen wenigen Stellen
im Bereich der Schweißnaht korrodierte und an der Kante schon wieder
durch ist ! :-( 

Sunnys Radlauf und Schwellerspitze nach medizinischer
Versorgung .. 
Der klassische Vertreter der übelsten automobilen
Infektionskrankheit: die braune Pest ! Gut zu erkennen an der
ungleichmäßig erhabenen Papel, deren Innerstes kurz vor dem Bersten
ist; hier bereits nach Erfahrungswert von dem gesunden Blech abgegrenzt. Ich
ziehe nach Beobachtung und Erfahrung einen sauberen Schnitt mit dem Dremel um
die Papel in dem kleinsten Abstand, bei dem ich auf gesundes Blech zu treffen
vermute; sehe ich unter dem Schleifwerkzeug Rost bzw. wirbelt es Roststaub auf,
vergrößere ich den Bogen an der Stelle. Auf diese Weise erhalte ich
eine klare Struktur, die bearbeitet werden muß. 
Blechbereiche unter Zierleisten sind leider ein ganz
besonders guter Nährboden ...
leider ist der Rost nach Jahren
soweit ausgebreitet, daß er bzw. die zu bearbeitende Stelle von der
Zierleiste nicht mehr überdeckt wird :-(
Was ich
nicht fotografiert habe, sind die Tonnen von lackfarbenem, rostfarbenem und
spachtelfarbenem Schleifstaub, die sich zwischendurch auf dem Boden, den Autos
und meinen Haaren verteilen. Wenn ich aus der Halle zurück in die
Zivilisation komme, sind erst einmal mehrere Gänge Haarewaschen dran - mit
wechselnden Shampoos - um das stumpfe Empfinden aus den Haaren zu bekommen,
welches das Eisenoxyd hervorruft. Mal abgesehen von dessen Geruch und Geschmack
:lol:
Zur Zeit gesellen sich die drei Opas übrigens in der
Bastelecke zueinander:
Wegen des begrenzten Platz in der Halle ist der
derzeitige Plan, die schlimmsten Roststellen jeweils erst einmal zu versorgen
und mit weißem Grundlack zu versehen, damit die Wagen danach ohne
größere Bedenken wieder im Freien stehen können. Erst im
zweiten Schritt werden sämtliche Schweißarbeiten durchgeführt.
Den dritten Schritt werden dann die Spachtel- und Lackarbeiten darstellen.
Eingeschoben in diese drei großen Prozesse wird vermutlich ein
stückweises Herstellen der zumindest kurzstreckigen Fahrbarkeit der
Fahrzeuge, damit sie nicht immer in und aus der Halle gerollt werden
müssen :roll:
20.3.2009
Frühlingsweihe in der Halle
Der
Frühlingsanfang und damit der eigentliche Beginn des Jahres, astronomisch
betrachtet (der Übergang in das erste Zeichen des Tierkreises, den
Widder), bedarf meinerseits seit vielen Jahren einer besonderen Würdigung,
Einstimmung, Invokation oder wasAuchImmer. Da die Widder-Energie jeglichen
Anflug von Winterschlaf zerstört, der noch verblieben sein könnte und
alle Kräfte unmißverständlich zum Leben und seinen
vielfältigen Äußerungen wachruft, wenn nicht gar -brüllt,
zwingt es mich als nicht ganz von Widderenergie freien Menschen, diesen Tag mit
mindestens einmaligem (dabei bleibt es allerdings selten :lol:) Hören von
Stravinskis Frühlingsweihe (im original "sacre du printemp", oder englisch
"rite of spring") zu begehen. Im Rahmen der Invasion hieß das heute,
daß die Halle stundenlang von lauter, ursprünglicher Energie
erfüllt war, wie sich die Stadt Velbert das wohl kaum hätte
träumen lassen. Unbeschadet der "Kopfhörer" zum Lärmschutz beim
Flexen und Dremeln und des lärmenden Industriesaugers drang, glaube ich,
noch genug dieser frischen und mächtigen Energie zu mir durch, um sie
reichhaltig an den Rest der Welt zu transmittieren :lol:
Zur frischen,
neuen, tatkräftigen, initiierenden Energie des beginnenden Widders
passend, gibt's unerwarteten Zuwachs:

auf dem Bild nur schwach zu
erkennen ist das "CD"-Logo, zudem ist's ein 5E, also unser erster MKB "WC" und
nur knapp über 90.000 gelaufen.
Abgeholt wird er am nächsten
Wochenende - damit ich auch bloß nicht das Fahren mit Anhänger
verlerne ... :lol:
27.3.2009
Schweizer
Käse 
ist der einzige Vergleich - ich gehe da sicher
Gefahr mir Einfallslosigkeit unterstellen lassen zu müssen - der mir bei
diesem Werkstück einfällt. Es handelt sich um die Motorhaube der
Platte (der inarisfarbene 5S mit Vinyldach). Die Dicke der entfernten
Schicht(en) läßt vermuten, daß der Guten vor längerer
Zeit einmal das angediehen ist, was man wohl eine "Verkaufslackierung" nennen
muß ! Also Lackauftrag auf inadäquat vorbereiteten Untergrund mit
einer Halbwertszeit bis kurz nach Trocknen der Tinte auf dem Vertrag
...
Inadäquat heißt hier, daß sämtliche
Steinschlagschäden als offene Wunden in rostendem Zustand
überlackiert wurden :schock: Ob die klassische Versorgung einzelner
Stellen hier noch das Mittel der Wahl darstellt, oder ein komplettes Strahlen
der Haube geraten wäre ... :rolleyes:
Und übrigens: Der
Chinamann war da ... 
Steht derzeit noch in jungfräulichem
Zustand da und harrt der ersten Berührung ...
28.3.2009
Graupelnsuppe
Nicht genug, daß
mein Navi seine Untauglichkeit durch unmotiviertes Ausschalten der Anzeige
beweisen will, daß es zuweilen meint, keinen GPS-Empfänger mehr zu
haben, was einen Tief-Reset mit Verlust aller Daten nach sich zieht, um es zu
kurieren; nicht genug, daß es nachdem ich etwa zehnmal die
Kalenderfunktion benutzt habe (aufgerufen und wieder geschlossen !!), meint
keinen Speicher mehr frei zu haben (die Abwesenheit einer garbage collection
ist ja eins der herausragenden Features aller
Windows-Betriebsverhinderungssysteme, so auch Mobile xy) - nein, heute, weil es
mit Hänger mehr Spaß macht, meinte es auch noch, mich auf dem Weg
von Essen nach Wittlich am besten quer durch die Eifel zu schicken,
Tempo-30-Zonen, langsame Trecker, üble Steigungen und dergleichen
inklusive ...
Wenn ich bei all dem Zeitverlust und Mehrverbrauch diesem
Stunt noch etwas Positives abgewinnen wollte - und das tue ich immer gerne ;-)
- ist es der Eindruck, daß es an der Ahr einfach schön ist und diese
Gegend mindestens zu einem Wochenendwanderausflug einlädt :-)
Ein
weiteres könnte ich aus der auch heute wieder niederschlagsreichen Eifel
mitnehmen, nämlich - der Frühling ringt ja noch mit dem alten Winter,
mal ist der eine oben, mal der andere - die Emfpehlung, mal wieder
Graupe(l)nsuppe zu essen :lol:
Am Ende steht natürlich der
Erfolg:
Was da so fesch im Handgepäck des Raumschiffs reist,
ist nun einer der doch sehr gezählten VorFaceLifter in der Sammlung und
gleichzeitig der erste "WC" - ...nein, der Artikel ist richtig: das Kürzel
ist der Motorkennbuchstabe :lol:
Nah anschauen bestraft der alte Herr
jedoch zuweilen und zeigt damit, daß er der einen oder anderen
unfachmännischen Maniküre nicht hat entgehen können:

Das schreit mindestens nach einem anständigen Peeling
.. :lol:
Letztlich finde ich es immer wieder erstaunlich, mit welch groben
Herangehensweisen sich manche Halter ihrem geräderten Gefährten
nähern ...
29.3.2009
Bratkartoffeln mit Käse
Nachdem ich die
Zeitumstellung irgendwie überstanden hab - schließlich saß ich
gestern bis spät in die Nacht am Rechner, um die neuen Daten zu erfassen
und zu berichten - und ich hab noch nicht mal geschafft, in den Foren zu
berichten.. ;-) - habe ich heute die nächsten spannenden Entdeckungen zum
Thema Käse gemacht: das Gericht heißt eigentlich Bratkartoffeln mit
Käse überbacken :lol:
Entschlüsselt heißt das schlicht,
das das rechte Seitenteil der Platte, wie unschwer zu erkennen, 
NICHT das originale ist und das, was das Neue mit dem Alten
verbindet, also die Schweißnaht, doch eher als Braterei gelten muß
:rolleyes: Nachdem ich die Schweißnaht weiter hochverfolgt hatte als auf
dem Bild, zeigte sich, daß bereits deutlich unterhalb der Zierleiste
schon keine Korrosion mehr festzustellen ist. Also habe ich kurz über der
Zierleiste mit der explorativen OP aufgehört ...
Von der Heubnerschen
Sternenkarte an der Front gibt es nun ein aktuelles Bild:
wobei ich mir über die optimale Methode der
Wundversorgung doch ein wenig im unklaren bin.
Und es gibt auch ein Bild vor
der Halle, das zeigt, daß so ein VFL das Bild doch ein wenig aufzulockern
vermag :-)
Die Platte steht, zusammen mit den beiden C1 Limousinen und
dem Coupe S, derzeit in der Halle.
Der Neue noch etwas
näher:

1.4.2009
Löcher
Nachdem klar geworden ist, daß das Heck der "Platte"
neu ist, war ich auf weitere "interessante" Funde gefasst, das obige ist einer
davon :rolleyes: Weiter fielen interessante Erhebungen auf, die sich als
Schweißpunkte erwiesen; mit einer Höhe von bis zu 6 mm schon recht
prominent :lol:
An anderer Stelle hätten sie wahrscheinlich die HU
vermiest, weil sie das Verletzungsrisiko für Füßgänger
erhöhen ... :lol: 
Weitere interessante Funde sind
konzentrische Anrostungs-Strukturen
Parallel ging's am
klappradfarbenen Coupe weiter, wo die Schweißnaht sich im Weiteren als
völlig rostfrei herausstellte :-)
22.4.2009
tempus fugit
...
Der Großeinkauf beim SEDEF-Dealer:
Facherschleifscheiben zwischen 0,80 und 1,20 Euro netto,
Trennscheiben für 0,35, B-Ware Geradschleifer für 35
Euro...
Profis wissen, wie günstig das ist !:-)
Zwischendurch
habe ich entdeckt, was andere Autohersteller für einen "Kofferraum" halten
- die Kästen sind Midi-Tower (PCs) und es hätten definitiv keine
zweieinhalb davon hereingepaßt !
Im weiteren laß ich mal Bilder sprechen, um einen
Eindruck davon zu vermitteln, was in den letzten Tagen geschehen ist und
wieviel Arbeit das gewesen sein könnte.
Der Weiße 5S hatte
mal in der Nähe eines grün zu lackierende Wagens gestanden, wovon
dessen Lack bis vor wenigen Tagen sehr deutlich Zeugnis ablegte, hier eine
bereits deutlich anpolierte Fläche:
Netterweise bescherte uns irgendwer echtes
Frühlingswetter, was mich natürlich zu polierender Tätigkeit an
die frische Luft lockte mit dem Ergebnis, daß der "Weiße Riese"
jetzt tatsächlich obenherum weiß ist - untenherum ziert ihn immer
noch der Milchkaffee...
Die freundlich in den Biergarten einladenden
Aufkleber "Röhrl-Bräu" haben meines Wissens trotz ihres
Anbringungsortes auf einem 80er Jahre-Audi keine Verbindung zu einem bekannten
Rallyefahrer :lol:
Und ja, der jetzige Auspuff des Weißen Riesen
könnte deutlich größer sein als der größte je in
einem Rallye-Quattro verbaute ;-)
Alle blanken Stellen des Hecks der
"Platte" waren verrostet oder standen in dringendem Verdacht dessen; teils
handelte es sich um Schweißnähte des einstmals reparierten Hecks.
Grund zu der Annahme, daß es am Abschlußblech von außen
wesentlich besser ausgesehen haben könnte, besteht übrigens nicht
;-(
Immerhin, der Ersatz des gecrashten Hecks liegt vermutlich runde 25
Jahre zurück - so betrachtet ... 
Um 1980 fing, was heute keiner mehr weiß, AUDI mit der
Produktion von kleinen UFOs an:
Es handelt sich natürlich um
den Druckspeicher der Zentralverrieglung :lol: der unter dem Reserverad sitzt
...
Das Loch in der linken Hinterwand läßt ahnen, daß der
Kofferraum schon länger undicht und demzufolge der Kofferraumboden,
insbesondere die Reserveradmulde, doch recht verrostet war
Nach Abschluß der Entrostung das vorerst
abschließende Weißen - ein Großhändler für
weißen Lack in Dosen ist bereits aufgetan, Stück für rund 2
Euro brutto :lol:
Eine andere Farbe hat es mir sicherlich mehr
angetan, auch wenn es sich hier um einen relativ preiswerten Bausatz von Ebay
handelt:

Ergänzen wir also untenstehende Tabelle ...
:lol:
1.5.2009
Trauer und Freude
Die Abholung des Coupes war mehr
oder weniger reine Routinesache bis auf die Tatsache, daß ich einen
sichtlich traurigen Verkäufer zurückließ, der erzählte,
ein solches Auto habe sein Vater früher gefahren und sich vor einiger Zeit
wieder gekauft, um es fertig zu machen und mit neuer Freude zu genießen;
Nun zwängen ihn aber gesundheitliche Gründe, die seine Mobilität
einschränken, das Projekt aufzugeben.
"Der" Vorvorbesitzer war
übrigens eine junge Frau, die das Coupe wiederherstellen wollte, aber ihr
gleichzeitiges Projekt VW Käfer bevorzugte. welch ein Glück
!
Witzig ist der Name des Ladens, an dem ich anhielt, um die Plane zu
kontrollieren; in gewissem Sinne...:
Schräg gegenüber befindet sich übrigens ein
Roller-Geschäft, in dem auch ein stilvolles oranges Gefährt
steht.
Das Abladen vom Trailer war noch für den gleichen Abend
geplant, leider stellte sich allerdings die zugesagte Hilfe nicht ein, so
daß ich den Versuch alleine unternehmen mußte. Den Trailer hatte
ich schon nach der Rückkehr aus Haselünne abgenommen, um mit dem
Zugfahrzeug (wie immer das Raumschiff) zum Mittagessen zu fahren. Dazu war es
notwendig, die Spanngurte zu lösen und den Wagen ein wenig nach hinten zu
schieben, damit die Deichsel sich wieder höbe und das etwas
mißkonstruierte Stützrad sich in die richtige Richtung entfalten
kknnte. Das Coupe hing also nur noch an der Seilwinde. Offensichtlich
funktioniert deren Selbstarretierung allerdings nur bei abgezogener Kurbel, so
daß das Coupe von mir unbemerkt beim Rangieren - eine zweite Person, die
das von außerhalb überwacht, hätte es sofort gesehen - ein
wenig auf dem Trailer nach hinten rollte und schließlich mit dem
Hinterrad vom Trailer rutschte. Nun hing es da fest und guter Rat war teuer.
Alleine in der Dunkelheit bekam ich das Problem nicht gelöst und
ließ den Trailer und Coupe also mit einer abenteuerlichen
Holzkonstruktion gegen Kippen gesichert über Nacht so stehen. Am
nächsten Morgen und bei Tageslicht war das Problem dann zu zweit und mit
Hilfe von schlauen Hölzern binnen einer halben Stunde gelöst und es
bleibt die Freude über eins der schönsten Automobile: ein oranges
Coupé S :-)
2.5.2009
Erwischt !
Begann der Tag mit
dem spannenden Akt, das Coupe heil vom Hänger zu bekommen, war noch nicht
klar, daß noch eine weitere Komplikation später am Tag folgen
sollte...
Nach zügiger Anreise und Übergabe durch eine bei jeder
sich bietenden Gelegenheit kichernde Besitzerin gab es erstmal ein kurzes
Mittagsmahl im offensichtlich nicht deutlich auf Vegetarier eingestellten
Spessart bei "Chicken George", einer an ein Hotel mit Gartenwirtschaft
angelehnten Imbissbude. Für meinen lieben Mitfahrer Jörg war es der
erste Kontakt mit Bayern überhaupt und gleichzeitig ein schöner:
Biergarten bei schönstem Wetter. Bei der Gelegenheit lernten wir anhand
der improvisierten vegetarischen Mahlzeit "Salat mit Pommes frites", daß
es hier natürlich keine Mayonaise gebe, man sei schließlich "in
Bayern und nicht in Norddeutschland". Aha !
Das ist ja glatt so, als
gäbe es noch eine Stadt auf der Erde, in der man keine Cola bekäme
oder eine Region in den Staaten, in denen es keine Imbissbude a la Mc Dumm
gibt. Hintergrund ist das Salmonellenrisiko, welches ungekühlte oder nicht
durchgehend gekühlte Mayonaise im Sommer darstellt.

Auf dem weiteren Heimweg fielen mir dann plötzlich
unbekannte Geräusche hinten rechts auf, die ähnlich klingen wie das
Überfahren maschinell aufgerauten Asphalts - ein in einigen Gegenden mit
häufigen Bodenfrösten gern eingesetztes Verfahren - klingen kann.
Nach testweisem Wechsel der Fahrspur und Überfahren der Fahrbahnmarkierung
war aber schnell klar, daß es nicht vom Bodenbelag abhing, sondern vom
Zugfahrzeug selbst. Was konnte das Raumschiff haben ?? Ein beherztes
Aus-Dem-Fenster-Lehnen meines Beifahrers ergab: Platten hinten rechts. Aha, da
war er, mein erster Platten in freier Wildbahn. Damoklesschwert meiner
frühen Jahre als Autofahrer, über nunmehr zweieinhalb Jahrzehnte
immer über mir kreisendes, war der seidene Faden nun gerissen.
Glücklicherweise hatte ich, wie ich wähnte, alles für diesen
Fall dabei: Rangierwagenheber, Radkrezuz, Knarre mit langem Hebel, Notrad,
Pannenspray !
Als ich das Notrad montieren wollte, mußte ich
feststellen, daß es nicht passte, weil es keinen 108 mm sondern 100 mm
Lochkreis hat ! :schock: Oh Mann, ich habe genau ein Auto mit 100er Lochkreis
und ausgerechnet dessen Notrad hatte ich eingepackt !!
Was blieb also
übrig: Ein Rad vom gerade geholten Auto auf dem Hänger abmontieren -
auf dem Autobahnseitenstreifen - oder der erstmalige Einsatz eines
Reifenpannen-Sprays, wie es die Autogasfahrer mit Gastank in der
Reserveradmulde mit sich zu führen pflegen. Wir entschieden uns klar
für den einfacheren Weg und sahen zu, wie aus der Dose eine
weißliche Masse in den Reifen gepresst wurde, der dabei auch wieder an
Druck gewann. Nach Augenschein würde ich den Druck danach auf 1,5 bar
schätzen, was für eine Weiterfahrt sicherlich reicht. Inzwischen war
der stark aufgeheizte platte Reifen auch wieder ein wenig abgekühlt, so
daß wir das Rad wieder montierten und unsere Fahrt fortsetzten. Zur
Kontrolle und zum Nachfüllen von Luft an der nächsten Tankstelle
anhaltend sahen wir, daß der Reifen bereits wieder etwas platter war:
leichter Luftverlust durch das Ventil und am Ventilschaft ! Für die noch
verbleibenen 60 km bis zur Halle, wo genügend intakte Reifen lagern,
erlaubte das keine gute Prognose. Da wir wußten, daß bald darauf
noch eine weitere Tankstelle folgen würde, setzten wir nach einigen
Versuchen, weitere Luft in den Reifen zu füllen und das Ventil zum
Innenhalten der Luft zu bewegen, die Fahrt mit ca. 2 bar fort. An der
nächsten Tankstelle war die Luft bereits so weit entwichen, daß wir
mit Nachfüllen von Luft alleine die Restdistanz von 30 km nicht
überstanden hätten. Es blieb also nur der Radwechsel gegen eins des
Autos auf dem Hänger, was auch züzig und problemlos von statten ging
und uns gut nach Hause brachte :-)
"Mit Dir kann man auch nirgendwo hin
fahren, ohne daß Du dort jemanden triffst", wurde mir einmal gesagt, und
das bestätigte sich heute wieder einmal: wir wurden auf der Fahrt von
Deutschlands Nr. 1 unter den Typ-44-VorFaceLift-Sammlern erwischt :lol: An
dieser Stelle einen lieben Gruß an Fabian aus Nackenheim :-)
Bevor
ich vergesse zu erzählen, worum sich diese Fahrt überhaupt dreht
:lol: ein kupferner NachFaceLifter Typ 43 GL, also mit Kuschelvelours, mit
Schiebedach und YV Vierzylinder, der zur Zeit unrund läuft. 

Auf den ersten Blick, so von 5 m Entfernung eine problemlose
Zustand-3-Erscheinung, bei näherem Hinsehen aber ebenfalls eine Menge
Arbeit, angefangen beim großflächigen Rost im Dach bis hin zur
üblichen Schwellerproblematik. 
Gespannt bin ich, ob die Eingriffe eines Vorbesitzers den
Zustand tatsächlich verbessert haben oder eher kosmetischer Natur waren,
wie die spendierte Teillackierung. Klar ist nämlich, daß ein Teil
des Lacks neu ist, unklar, ob überall die Vorarbeiten gut ausgeführt
wurden und ggf. Rost korrekt entsorgt wurde :rolleyes:
3.5.2009
Verpackungskunst
Was Christo kann ...
:lol:
Da gezwungenermaßen, die Halle ist derzeit voll, das orange
Coupe draußen stehen muß, hab ich mir eine zweilagige Verpackung
einfallen lassen :lol:


Ohne Verpackung leuchtet das polierte Dach schon mal
deutlich in der Menge :lol: Links nebenan übrigens der Stürmer, sein
"Nachfolger" vom Typ 81 ...
9.5.2009
Des
Rätsels Lösung: Familienbande
Irgendwie war durchgesickert,
daß ich im April noch ein drittes Auto gekauft hatte, welches noch
abzuholen sein würde. Auf Befragen, worum es sich handele, stelle sich den
meisten wohl ein Rätsel: um ein Auto mit Audi-Mitteldruck-Vierzylinder,
welches aber kein Audi ist. Die erste Vermutung der meisten ging natürlich
in Richtung VW, und da hätte es sicherlich z.B. mit dem K70 einen
Kandidaten gegeben. Auf die Aussage, es sei kein VW, außerdem
vollverzinkt und habe überdies auch schon eine Einspritzanlage, waren die
meisten dann ratlos. Des Rätsels Lösung ist natürlich der von VW
konstruierte, mit einem Audi Motor mit Bosch Einspritzung versehene, sich bei
Technik und Ausstattungsteilen reichlich bei VW/Audi bedienende, im Audi-Werk
gebaute, von Porsche verkaufte
924. Quasi eine Art
Nachfolger des VW 914
bzw. Porsche 914/6 bzw. 916. Der in den 80er Jahre als Hausfrauen-Porsche
verrufene Wagen ist in Wirklichkeit, gerade in späteren Jahren, ein
solides, relativ ökonomisches sportliches Fahrzeug und damit recht
interesant. Es besitzt einige nette Details wie z.B. die nur aus der Heckklappe
und einer schmalen metallenen Einfassung bestehende Heckklappe, das
herausnehmbare "Targa-"Dach oder das Transaxle-Getriebe (Motor vorn, Antrieb
und Getriebe hinten zwecks besserer Gewichtsverteilung).
Heute war es
soweit und ich konnte mich auf eine schöne Tour mit Carsten in die
Nahe-Region freuen. Diesmal wollten wir Carstens vor
wenigen Monaten gekauften und mittlerweile auf LPG umgerüsteten Audi
100 2,8 quattro aus Zugmaschine ausprobieren, der sich nicht zuletzt aufgrund
300 kg höheren Leergewichts und Allradantriebs als sürbar
souveräner als Zugmaschine erwies. Von der nominalen Mehrleistung
gegenüber meinem Raumschiff war allerdings eher wenig bis nichts zu
spüren !
Interessanterweise hielt sich der Mehrverbrauch, soweit sich
das aufgrund des skurrilen Verhaltens der letzten Gastankstelle sagen
läßt, in engen Grenzen, was der Tatsache zu verdanken sein
dürfte, daß Carstens C4 im Gegensastz zu meinem Raumschiff mit einer
sequentiellen LPG-Anlage ausgestattet ist.
Der Verkäufer frage mich,
ob ich noch einen Ersatzmotor mitnehmen wolle, der bis auf die
Zylinderkopfdichtung in Ordnung wäre. Natürlich wollte ich ! Hier
bestätigte sich mal wieder der Volksmund mit seinem Spruch "es empfiehlt
sich, immer etwas Avant dabei zu haben" oder so ähnlich. Denn
natürlich was es kein Problem, neben zwei Ersatzrädern und weiterem
Krempel noch eben einen Motor mitzunehmen. Mal abgesehen vom Gewicht !
Glücklicherweise hatte der Verkäufer einen ausgewachsenen Motorkran
zur Hand, so daß nur noch das Problem des Ausladens verbleiben
würde, was zu dritt allerdings auch ganz gut gelang.
Ach ja, falls ihn
jemand sehen will . :lol: 
Kenner bemerken sofort die nachgerüsteten
und mittlerweile gesuchten Schweller und Heckschürze von Gemballa
:-)
Ein wenig muß er noch komplettiert werden (Lampen vorn,
Türgriff rechts, Einspritzleitungen), aber das kennen wir ja schon ...
11.6.2009
Arbeit, Arbeit,..
Ein
ganzer - sehr arbeitsreicher - Monat ist in der Zwischenzeit wieder vergangen,
ohne daß ich etwas geschrieben hätte ...
Nichtsdestotrotz war
ich natürlich nicht ganz untätig, sondern habe mich weiter ans
Schweißen gewöhnt - der Kofferraumboden der Platte ist mittlerweile
mit über 20 Flicken gestopft :lol: Es verbleiben allerdings noch diverse
Löcher im Abschlußblech ;-(
Außerdem habe ich mich
anhand der kleinen von Bosch herausgegebenen Publikationen ein wenig mit dem
Thema K/KE-Jetronic beschäftigt, da der obige Albino ja diesbezüglich
noch recht bedürftig ist. Das erste der beiden fehlenden Teile der
Einspritzung ist auch schon beschafft: der Warmlaufregler .
Und so ganz
nebenbei hat sich die Einrichtung meines Arbeitsplatzes verändert, da wir
einige ausrangierte Schränke abstauben konnten.
Ein Highlight der
letzten vier Wochen war der Einsatz - und Erfolg - des der Aquaristik
entstammenden Ozongenerators zur Beseitigung von geruchsbelästigenden
Mikroorganismen und deren Stoffwechselprodukten im Albino. Seiner Bestimmung
entsprechend produziert der Generator nur eine gering Menge Ozon pro Stunde,
weshalb ich mich entschied, ihn die Nacht durch laufen zu lassen. Aus der einen
Nacht wurden derer sechs bis ich dazu kam, den Generator wieder abzustellen
:lol:
In Erwartung einer deutlichen Menge an Ozon, die dem 924 nun nach
Öffnen entströmen würde, riß ich denn auch mit
angehaltenem Atem Fahrertür und Heckklappe auf, um ihn lüften zu
lassen und brachte mich schnellstmöglich in der Halle in Sicherheit. Was
ich nicht erwartet hatte war, daß noch über eine Stunde später
der Geruch nach Ozon vor der Halle so intensiv war, daß ich nur hoffte,
es möge in der Nähe keine Meßstation geben !
Bevor ich
den Albino bei Ebay gewann, hatte ich auf einen anderen 924 einen kleinen
Betrag geboten, von dem anzunehmen war, daß er wahrscheinlich
überboten werden würde. Zu dieser nun mittlerweile einen Monat
zurückliegenden Auktion, welche mit dem 3fachen Betrag als mein
höchstes Gebot abschloß, erhielt ich vorgestern eine
Benachrichtigung von Ebay "Angebot an unterlegene Bieter..", was an sich nichts
besonderes ist in Fällen, da die Abwicklung mit dem Höchstbietenden
gescheitert ist. Zwei Dinge waren jedoch auffällig: das extrem gebrochene
fast grammatik- und interpunktionsfreie Deutsch, in welchem das Angebot
verfasst war, während das eigentliche Fahrzeugangebot in gutem Hochdeutsch
verfaßt gewesen war und zweitens die Aussage, der Kontakt werde per Email
hergestellt und es sei Banküberweisung vor Abholung erforderlich !
Ein
Drittes war ebenfalls auffällig: ich war der siebthöchste Bieter
:lol: Den Anruf beim Fahrzeuganbieter eröffnete dieser nach meinem Hinweis
auf das aktuelle Angebot an unterlegene Bieter mit "ich habe bereits Anzeige
gegen Unbekannt erstattet" ...
Also: immer schön aufpassen; manchmal
verraten sich die Bengels ja sogar selbst :lol:
12.7.2009
Paulchen
Panther ..
Heute ist nicht alle Tage - ich komm wieder, keine Frage
!
Und wenn es einen Monat dauert .. :rolleyes:
Mittlerweile bin ich mit
dem kleinen Chinesen - das ist das Schweißgerät - per Du, und die
erste 1 kg Rolle ist längst verbraucht. Der Griff ins Regal ging diesmal
leicht daneben: zum 5 kg 0,6 mm Draht statt 0,8 mm. Das geht aber auch ganz
gut.
Der Kopfferraum der Platte ist mittlerweile ganz wiederhergestellt,
grundiert und weiß lackiert, nur außen am Abschlußblech sind
noch Spachtelarbeiten zu machen. Falls sich irgendjemand an den Zustand vor
einigen Wochen erinnert: in der Reserveradmulde waren runde 20 Löcher, das
Blech rechts außen neben der rechten Rückleuchte war schlichtweg
nicht mehr existent, dito links über der linken Rückleuchte und
darunter. Das ist jetzt alles schon wieder deutlich näher am Sollzustand
:-)

Ein neues WG-Mitglied ist eingezogen: eine Toploader
Waschmaschine, deren Waschpulver auch gleich zentnerweise bevorratet und
recycled wird:

Wobei ich die Gelegenheit mal wieder nutzte um darauf
hinzuweisen, daß deren Waschergebnis NICHT PORENTIEF REIN ist.
Sowohl
die Reaktion des Brunox-Roststopp als auch erneutes Behandeln per Flex mit
Schleifscheibe können erneute einzelne Rostnester zeigen, die in der
heterogenen Strahloberfläche nicht mehr zu erkennen waren.
Nevertheless, das Ding macht Spaß :lol: Und für einige
Anwendungen werde ich es wohl auch einsetzen.
Die Masern des Patienten
"Platte" verheilen derzeit eher langsam. Noch zeigt er die "Heubner'sche
Sternenkarte", also Effloreszenzen in allen Stadien und
Größen:
Es sieht so aus, als bedürfe er bald
einer Spritzspachtelkur !
Die für die kosmetische Behandlung
derzeit notwendigen Tissues werden jetzt systematisch gelagert:
Das Wohn- und Arbeitszimmer
(welches, wenn man es daran festmacht, daß dort auch eine
Espressomaschine und ein Kühlschrank steht, auch gleich Küche sein
dürfte) hat nun endlich eine moderne Nussbaum-Schrankwand
:lol:
Und: einen kleine Premiere brachte der heutige Tag: das
erste bündig eingesetzte Blech :-)
Einige
kleinere Dinge habe ich schon wieder fast aus dem Bewußtsein verloren,
wie z.B. eine größere Einkaufstour im Norden, bei der ich einen
Avant plus Anhänger voll 43er-Teile geholt habe.
Und so ganz
nebenbei steht die Planung für die Umrüstung des Gefährten auf
Gas-Betrieb:
21.7.2009
Und täglich
grüßt ein neues Rostloch ...
Das Schicksal meint es gut mit
mir und gibt mir viele schöne Möglichkeiten, Entrosten und
Schweißen zu üben ... :lol:
Das scheint mir die angemessenste
Haltung zu sein, mit der ich den - täglich neuen - Herausforderungen des
wegen seiner Farbe natürlich unbedingt erhaltenswerten Sunny begegenen
kann, doch der Reihe nach:
erster Kontakt mit eröffnetem
Innenschweller, nachdem klar war, daß es sich hier nicht nur um eine
Oberflächenkorrosion handelt:
Die Entscheidung, sämtliche
Bodenfläche metallisch blank zu machen oder zu entfernen, was in eine
intensive, Blasen in die Hand treibende Spachtelei mündete in und noch
eine anhaltende Schleiferei, deren Ende noch nicht abzusehen ist:

An dieser Stelle nochmals Dank an die Menschen, die mir den
Geradschleifer als Ersatz für den Dremel empfohlen haben. Ich
fürchte, allein an diesem Boden würde ich mehrere Dremel
pulverisieren :lol:
Der bereits fast blanke beifahrerseitige
Fondfußraum, puhhh !!!
Der Fahrerfußraum mit ahnungsvoll abgelöster
Blechschicht des vermutlich dreilagigen Bodenaufbaus:
Die rechte A-Säule, welche
außenseitig schon aus einem aufgeschweißten Reparaturblech
besteht:
Rost findet immer skurrile - und wenig
handhabbare - Plätze, hier zwischen Fondlehne und Kofferraum fahrerseitig.
Zu klären ist immer auch die Ursache ! Kommt hier etwa Wasser von
außen rein ??
Schweller, die zweite (und nicht letzte !!) -
das Rote ist natürlich ein bereits früher verbautes
Reparaturblech:
Ein wenig ausgleichende Gerechtigkeit
könnte man in den gewonnenen Auktionen sehen, die mir einige schöne
Radsätze einbringen dürften:


Und so ganz nebenbei besteht wohl auch die Aussicht auf ein
paar 5-Gang-Getriebe für die 43er :-)
30.7.2009
Großflächige Versorgung und
Wundversorgung
Das wunderschöne orangene Coupe, wobei sich das
Adjektiv v.a. auf die Veranlagung und den Soll-Zustand bezieht :lol: , ist
jetzt auch mal dran. Immerhin übersommert es ohne Scheiben die letzten,
nicht immer trockenen Wochen nur mit einem Hütchen aus Plastik (eine
große Folie) bedeckt draußen - mal abgesehen von offenen Wunden wie
dem linken hinteren Schweller, der auf 40 cm Länge fehlt ...
Dort habe
ich bereits mit der Versorgung begonnen:
Die Ein- und Ausbeulungen empfinden ein wenig die
versteifende Profilierung des Blechs nach und waren denkbar einfach
herzustellen:
Benötigt wird Schweißausrüstung, ein
Ausbeulhammer mit einer Rundung, eine Bohrmaschine, ein Stück Holz, ein
Schraubstock und ein Stück Blech, vorzugsweise verzinkt, sowie ein
Feinschleifwerkzeug ("Dremel") oder eine Flex zum Entzinnen des Blechs.
Man
nehme einen größeren Bohrer, fräse eine Vertiefung in das Holz,
zeichne auf Holz und Blech (bedseitig) die Grenzen des Beulens als Linie ein
beule auf dem Holz das Blech von beiden Seiten, vorn und hinten im Wechsel. Vor
dem Einschweißen werden die zu schweißenden Ränder entzinkt,
weil sich auf verzinktem Blech denkbar schlecht schweißen läßt
und zudem giftige Dämpfe entstehen. Als weitere Vorbereitung werden nahe
der Ränder des Werkstücks mit einer Lochpunktzange Löcher
ausgestanzt, durch die dann geschweißt wird, siehe beim nächsten
Werkstück. Zusätzlich habe ich das Werkstück noch an den
Rändern angepunktet. Zum Fixieren des Blechs beim Schweißen werden
Gripzangen oder Schraubzwingen benutzt. 
Beim nächsten Werkstück läßt sich
ebenfalls erkennen, wie es aus einem ebenen Blech entstanden ist. Zu beachten
ist, daß für die Abfolge der drei Krümmungen das Blech am Rand
eingeschnitten werden sollte. 
Und so sieht es dann im Kofferraum aus:
Das Hütchen, welches in den Wochen seit Abholung des
derzeit scheibenlose Coupe bedeckte, war mit Paketband festgeklebt worden,
welches sich als besonders tückisch herausstellen sollte: 
Die dunkleren Flächen sind ein
extrem hartneckiger Kleberest, der quasi eine harte, solide Auflagerung bildet,
die sich extrem resistent gegenüber Lackreiniger und selbst Autosol zeigt.
Die Rotfärbung ist das Ergebnis des Versuchs, diese mittels
Verdünnung zu entfernen :-(
Ansonsten findet derzeit einiges an
Wundversorgung statt, auch im Bereich der bald einzusetzenden Scheiben.
Im Klapprad-roten Coupe habe ich jüngst Teppich und
Bodendämmung entfernt, um den Boden flächig zu entrosten, was dank
dessen starker Profilierung zu 90% der Fläche NICHT mit der Flex geht
sondern eines Gerad- bzw. Feinschleifers bedarf. Dessen tagelanger Einsatz im
Coupe und zuvor in der orangen Limousine (Sunny) hat denn auch den eigentlich
völlig solide daherkommenden Geradschleifer zugrunde gerichtet. Heute
verschied er mit Lagerschaden. Zu Gute halten muß ich ihm allerdings,
daß es dabei sich um B-Ware handelte, die bereits einige Zeit in einem
anderen Unternehmen gelaufen war. Der neue ist schon da :)
4.8.2009
Ein halbes US - oder nie wieder
Unterbodenschutz !!
Eine neue Maßeinheit ist geboren: 1 US ist die
Menge Schweiß, die es kostet, einen kompletten Unterbodenschutz zu
entfernen.
Heute habe ich demnach ziemlich genau ein halbes US verdunstet
oder abgewischt :lol:
Getreu dem Motto "Wissen ist besser als
Nicht-Wissen" fing ich heute morgen an, den Unterbodenschutz zu entfernen, wozu
mich u.a. die rostbraunen Verfärbungen entlang des an vielen Stellen
aufgeplatzten U-Schutzes inspiriert haben. Die zu Rate gezogene
Stahlbürste für den Winkelschleifer erwies sich tatsächlich als
Mittel der Wahl, nachdem vergangene Versuche mit Flex mit Trennscheibe
(unerträglich hohe Verdampfung des U-Schutzes) und Schleifscheibe
(unmittelbares Zusetzen der Scheibe) ernüchternd geblieben waren. Die
bürstende Flex tat nun ihren Dienst recht gut, auch wenn das Hochhalten
der Flex (Überkopfschleifen) und der auszuübende Druck auf den
U-Schutz schon ein gehobenes Kraftausdauertraining darstellen :lol: Wie schon
oft zuvor, wenn es um Werkzeug geht, waren meine eigenen Kräfte aber nicht
das Limit, sondern nach etwa 5 Minuten gab der Winkelschleifer deutliche
Rauchzeichen, welche ich als hinreichende Anzeichen für ernstzunehmende
Übelkeit ansehen mußte. In der Tat war es ihm ein wenig warm
geworden, man möchte sagen, kochend heiß :rolleyes:
Als
Erstehilfenaßnahme blies ich ihm mit der Ausblasepistole frische Luft in
die Mechanik und den Motor, was dann auch nach 2 Minuten die Rauchzeichen
beendete. Von da an stellte ich mich auf Intervallschleifen mit vermindertem
Druck ein (geringerer Druck -> höhere Drehzahl -> bessere
Kühlung) und fragte bei meinem türkischen Dealer nach, ob er was zu
bieten hätte, das nicht unter meinen Anforderungen binnen Minuten
zusammenbräche ...
Derweil geht das Schweißen munter weiter
und, was den Schweller des orangen Coupes betrifft, ist es auch schon am Ende
:-)
Mein selbstgebauter Schweller 
passt
tatsächlich gut 
und auch das angepasste Stück
Seitenwand
passt:
Zum Vergleich: das ganze sah noch vor einer
Woche so aus:
Hier noch ein mahnendes Beispiel für alle diejenigen,
die ihrem Unterbodenschutz vertrauen:
Prinzip: der U-Schutz verliert
seine Elastizität teilweise, wird brüchig und reagiert inadäquat
auf mechanische Belastungen. An den Schadstellen dringt (wenn nötig sogar
durch die Kapillarwirkung) Wasser ein und gelangt nicht wieder nach außen
sondern führt zu sich flächig ausbreitender Korrosion. Hätte
nicht das orange Coupe einen hellen U-Schutz, wäre es womöglich nur
im Rahmen einer peinlich genauen Inspektion des U-Schutzes aufgefallen, so aber
sprang das Rostrot auf dem Hellen sofort ins Auge..
Ein anderes Beispiel
hatte mir Sunny (die orange C1-Limo) geboten, dessen linkes Stehblech nach
Schweißarbeiten wegen Durchrostung konventionell mit Unterbodenschutz
versorgt worden war und dessen rechtes Stehblech nach Schweißarbeiten
wegen Durchrostung mit Unterbodenwachs behandelt worden war. Eklatanter konnte
der Unterschied nicht sein: die linke Seite zeigte bereits wieder gehäufte
Anrostungen in dem Alter der Versorgung angemessener Tiefe, die rechte Seite
hingegen zeigte sich nach Entfernen des Unterbodenwachses metallisch blank ohne
jeden Ansatz von Rost :-)
Fazit: nie wieder U-Schutz sondern nur noch
U-Wachs, der seine Dauerelastizität behält ...
7.8.2009
Marathon bei > 30
°
Während Läufer und Läuferinnen beim Marathon je
nach Fitness schon nach gut 2 bis etwas über 4 Stunden im Ziel sind,
beginnen meine Entrostungstage in dieser und der letzten Woche meist um 9.30
und gehen - von anderthalb bis zwei Stunden Mittagspause abgesehen - bis
mindestens 22.00, meist enden sie eher um 0.00 - und die gefühlte
Anstrengung ist im Mittel sicher nicht geringer als beim Dauerlauf. Ein wenig
wundere ich mich stets am nächsten Morgen darüber, doch nicht
über Nacht in irgendein Koma gefallen zu sein :lol: Naja, die Kombinnation
aus Dauerlauf und Yoga scheint dann doch eine gewisse Fitness und Bleastbarkeit
der Muskulatur zu bringen :)
In den letzten Tagen kommt mit dem
Treibhauseffekt der Halle ein weiterer interessanter Aspekt hinzu.
Tageshöchsttemperaturen von 30° bedeuen in der Halle Dauertemperaturen
jenseits dessen ! 

Die beiden hinteren Radhäuser erspare ich mir an dieser
Stelle zu zeigen, nur soviel: sie sind genauso weiß :)
Welche Arbeit
darin steckt, läßt die Beschreibung der Abfolge erkennen:
-
Stahlbürste (Entfernen des Unterbodenschutzes),
- Flex mit
Fächerschleifscheibe (Entfernen der Grundierung und des nicht zu tief
sitzendes Rosts),
- Geradschleifer und Dremel (Entfernung des tiefsitzenden
Rosts und des Rosts, der aus topographischen Gründen der Flex nicht
zugngig war),
- Roststoppgrundierung Brunox in 2 Schichten,
-
Weißlack in 2 Schichten
Final wird später ein Unterbodenwachs
aufgetragen, der mit Fluid Film Liquid A abgenebelt wird, damit dieses
Korrosionsschutzöl in evtl. offene Poren oder Kanten des U-Wachses
kriechen und diese versiegeln kann.
Die neue Flex von meinem netten
türkischen Dealer scheint die Daueranforderung einigermaßen gelassen
wegzustecken. Von cool kann zwar nicht die Rede sein, auch sie wird sehr
heiß, jedoch scheinen Motor und Mechanik wesentlich größer
dimensioniert zu sein - was man am Handling merkt ! Gefühlt wiegt sie das
doppelte ! Immerhin hat der Motor mit 1,5 kW auch doppelt so viel Leistung wie
das Spielzeug aus dem nahegelegenen Baumarkt. Für die technisch weniger
Beschlagenen: ein Mofa bewegt Ihren Allerwertesten mit nur 1,2 kW den Berg hoch
:lol: Interessant kann es werden, wenn die Maschine ungeschickt geführt
wird und das Moment der Maschine voll in Beschleunigung derselben und der mit
ihr gerade verbundenen Körperteile umgesetzt wird :lol: Der dagegen
eindeutig angenehmere Fall ist der, daß die Kraft der ungeschickt
geführten Maschine in Kaltverformung des Werkstücks umgesetzt wird.
Auch dies vermag durchaus zu beeindrucken !
Spannend sind auch die
Drahtbürsten, die ebendiesen 1,5 kW anhaltend ausgesetzt werden. immerhin
bewegen sich die Spitzen angesichts der über 10.000 Umdrehungen pro Minute
der Maschine doch schon recht schnell. Nun kann es - und es wird ! - geschehen,
daß der Zusammenhalt zwischen Draht und -bürste unter der Belastung
verloren geht, was zu in Kleidung (und je nach deren Dicke auch Haut)
einschlagenden kleinen Drahtpfeilen führt deswegen also der Hinweis auf
dem Karton der Bürsten, doch bitte Augenschutz zu tragen ...
11.8.2009
Westernheldenfrage
Hat schon mal ein
Westernheld (von mir aus auch -Antiheld) nach stundenlangem Gefecht keine Kraft
mehr zum Betätigen des Abzugs gehabt und ist aus diesem Grunde erledigt
worden ???
Zum Glück interessieren mich Western nicht dort die
fliegende blaue Bohne, aber diese Frage stellte sich mir gestern Nacht, als ich
bis 00.40 Uhr anderthalb Stunden lang etwa jede Sekunde den Knopf einer
Spühdose mit weißem Lack betätigte, um die hygroskopische
Roststopp-Grundierung von Brunox für eine zweite Lebenszeit des -
mittlerweile 35 Jahre alten - Coupes zu konservieren - unterbrochen nur durch
mehrfaches einminütiges Schütteln einer neuen Dose. Im ersten
Druchgang gingen gut zwei Liter Lack drauf .... weshalb ich heute morgen erst
einmal in der Nachbarstadt tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, 40 neue
Dosen eingekauft habe. Der nächste Unterboden kommt bestimmt .. :lol: Und
der Innenboden auch ... und das bei mindestens 2 Coupes und einer Limousine ...
Diese Drückaktion ließe sich sicherlich im Ursachenkreis eines
RSI (repetitive strain syndrome) einordnen
:lol:
Vorher/Nachher:

Ist das
schööööön ! :-)
Nur noch wenige kleine
Schweißarbeiten, dann ist das Coupe karossserieseitig fertig
!
15.8.2009
Blindkauf
Der erste echte Blindkauf, wenn man von
einer aussagelosen, schwer erkennbare Teilansicht des Hecks per Mail mal
absieht. Und ein Patient :lol: Äußerlich gibt es wohl nicht viele,
wenn überhaupt, Zonen, die man als rostfrei und guten Lackes bezeichnen
kann, am ehesten noch Motorhaube und Heckklappe. Löcher gibt es im
Unterboden mindestens zwei, oder sagen wir eher "Lochbereiche", als kleine,
umgrenzte Löcher. Auch das Dach des multimorbiden Patienten ist befallen.
Da ich mich aber wegen anderer Fahrzeuge eh mit dem Thema Dachreparatur
auseinandersetzen muss ...
Dafür ist es ein Avant GL 5E mit AHK, NSW
und ESSD, also ein potentielles Objekt der Begierde :lol: Irgendein Vorbesitzer
war der Meinung, die blaue Innenausstattung eines 200ers würde den innen
und außen grünen Avant aufwerten. Naja .. !
Den "I love
boxing"-Aufkleber mußte ich zweifelsohne als erstes entsorgen und: dies
ist das erste Auto, welches nicht zeitnah nach Erhalt eine Vollpolitur zur
Begutachtung des Lacks, bzw. Unterscheidungsmöglichkeit Dreck-Rost
erhält. Dieser Lack gilt a priori als nicht rettbar :lol:
Ein Teil der
Tür und ein Radlauf scheinen schon mal neu eingeschweißt worden zu
sein, diesen Schluß lassen jedenfalls gerade Linien von Rost zu
...



Bei diesem Anblick entsteht sofort der Wunsch, alle
Zierleisten und Stoßstangen zu entfernen, Flex und Geradschleifer
bereitzulegen und erst nach 5 Stunden wieder aus der Hand zu legen, wenn -
abgesehen von Dach und Unterboden - Mr. Brunox sich den eventuellen Rudimenten
des Rost annehmen darf, die sich der Sichtbarkeit entziehen ! Und so
ähnlich sehe ich es auch voraus .. :lol:
26.8.2009
Zwillinge - durchaus durch und durch
Nicht jeder
Mensch, und die wissenschaftlich ausgebildeten vermutlich eher weniger, hat ein
entspanntes, positives Verhältnis zur Astrologie.
Mein Verhältnis
dazu beruht auf einer für eine Meinungsfindung durchaus hinreichenden
Beschäftigung und läßt sich durchaus derartig bezeichnen -
wobei ersteres von denjenigen, die mich näher kennen, durchaus als
dreistes Understatement gescholten werden könnte.
Die Symbolik des
Zeichens Zwillinge ist - näherliegend geht nicht - ein Päarchen
Zwillinge. Die Zahl Zwei oder auch die Dualität soll demnach auch ein dem
Zeichen innewohnendes Hauptthema sein. Gemeint sind zum Beispiel und vor allem
der Dualismus Geist-Materie aber auch das Schwanken zwischen zwei
Gegensätzlichen, so wie, bei eleganter, souveräner Beherrschung des
"Zwillings" seiner Themen, das elegante Umschalten von dem Einen zum Anderen.
Da ich mit einem Aszendenten namens "Zwillinge" ausgestattet bin, liegt mir die
Vermutung nahe, daß auf irgendeine Weise die 2 bei mir ebenfalls eine
Rolle spielen sollte. Nun ja, ich wohne auf ZWEI Etagen, habe schon sehr
früh ZWEI berufliche Tätigkeiten augeübt (eine davon hat mit den
ZWEI Zahlen Null und Eins zu tun), halte mich für vertraut mit
wissenschaftlich-technischem Denken UND spirituell-intuitivem und dergleichen
ließe sich sicher viel mehr finden, Bigamie exklusive :lol:
Ob dieses
hinter den Kulissen mit begründet, daß meine entspannte Suche nach
einem meiner Traumautos gleich derer ZWEI präsentieren sollte,
überlasse ich dem geneigten Leser zu glauben oder für absurd zu
halten.
Jedenfalls, und hier taucht eine gewisse Parallele
zum Kauf der Magdeburger Autos auf, bot ein Autohändler ZWEI dieser
gesuchten Fahrzeuge gleichzeitig an, beide zum selben Preis, der entweder seine
Einschätzung des Werts im Angesichts des (mir allerdings nicht
geoffenbarten) Wasserschadens oder einen gewissen Mangel an Typenkunde und
automobiler Geschichtskenntnis vermuten, wenn nicht erkennen ließ
;-)
Da die von ihm bevorzugte Autobörse diejenige der beiden wichtigen
ist, die diese Marke nicht kennt (!), geschah die Rubrikeinordnung schlicht
unter der "nächstliegenden" Marke, welche Audi heißt und eins meiner
bevorzugten Suchkriterien darstellt. Soviel historisches Gespür war dann
bei ihm doch vorhanden.
Zu nächtlicher Stunde, dem Schlaf
entgegensehend, aber noch nicht bereit dazu, blätterte (ich glaube, das
ist die Art Tätigkeit, die einige Zeitgenossen als Daddeln bezeichnen) ich
vor einigen Tagen ein wenig in den Börsen und stolperte über dieses
verirrte Angebot. Stolpern hat im allgemeinen das Potential, den Probanden wach
zu machen. So geschah dann auch mir in Form einer klaren, aber nicht
unadrenergen Offensivlage der Art "wenn der das Ernst meint, sind die mir !"
Was ich, wenn ich solches spontan weiß, durchaus durch und durch rasch
und konsequent durchzusetzen neige.
Das nächste Morgen brachte dann
also den Erstkontakt und auch binnen weniger Minuten nach einem eher
unverschämt zu nennenden Gebot meinerseits die Einigung auf einen durchaus
kaum weniger unverschämten Preis. Offene Aufgabe dabei für mich war
die Abholung und die damit verbundene Entfernung: 700 km !
Eine zweite
Parallele zum "Fall Magdeburg" gibt es damit hier - sonst wäre die
Geschichte ja kaum rund :lol: - die Fahrzeuge sind so weit entfernt, daß
beide mit dem Trailer zu holen etwa 4 "Manntage" Einsatz bedeuten würde.
Also war klar, daß ich mich auf die Suche nach einem Spediteuer machen
würde, der günstigstenfalls die beiden Wagen heranschaffen würde
zu Kosten, nicht höher als ich sie hätte, wenn ich sie selbst holen
würde, nur eben ohne meinen Einsatz der 4 Manntage ;-)
Das gibt's
nicht, sagen Sie ? Lieber Leser, Sie wissen offenbar nicht, wie bunt die Welt
ist .. :lol:
Viellleicht sind Sie einfach kein "Zwilling", dem zu eigen es
ist, dies kennenzulernen :) Nicht höher ? Darunter !!!
Und weil sicher irgendwann der oder die Erste mit der
neckischen Bemerkung auf mich zukommen wird, ob ich überhaupt noch den
Überblick hätte, wann ich welches Auto geholt hätte, verschaff
ich mir selbigen mal eben wieder und update die untenstehende Liste um die
Kauf- und Abholdaten !
29.8.2008
Padma ..
heißt der padmagrüne, weil er Lotus nicht heißen darf
(Padma = sanskrit für "Lotus"). Lotus ist ja schließlich eine andere
interessante Marke, weshalb der Begriff b.a.w nicht vergeben wird ! Man kann,
mit nicht allzu großer Phantasie, darin durchaus die Andeutung des
Nicht-Ausschlusses einer Möglichkeit sehen :lol: 


Nu isse also da ! Die Ikone, die Avantgarde des Autobaus
der 1970er Jahre !
Das Padmagrün kam eigentlich erst richtig zum
Vorschein nach erledigter obligater Erstpolitur, welche ja immer ein wenig
"kölsch" ausfallen darf (der "kölsche Wisch" ist ein nur
überschlägiges Reinigen). Vorher war nur eine matte
hellgrünliche Grundierung zu sehen :lol: Der eigenwillige Lack war dann
auch spontan namensgebend: "Padma".
Der Wasserschaden ist noch immer gut zu
erkennen, Spuren des Versuchs der Beseitigung dafür weniger ;-)

Auf dem Teppich der Fahrgastzelle liegt eine dünne
Lehmschicht, was auf die Höhe des Wasserstands recht gut
rückschließen läßt. Den Unterboden überzieht das
gleich Material als eine sehr dünne Dreckschicht, die aber den
Unterbodenschutz gut durchscheinen läßt. Netterweise zeigen sich in
diesem wenig Risse, von unten erscheinen also alle von U-Schutz bedeckten
Partien relativ gut, weniger hingegen stählerne Teile des Antriebs und der
Bremsen, welche grundsaniert werden müssen. Das reichtlich vorhandene
Zier-Alminium zeigte sich in einem völlig unglänzenden, von Reif kaum
zu unterscheidenden Zustand, der mindestens 2 Jahrzehnte fehlender Pflege
verriet. Wie immer bei einem in der Sammlung neuen Fahrzeug bekommt auch der
Zierrat eine Politur um dessen Zustand beurteilen zu können - und
vielleicht auch als Motivationsspender für spätere Tage, an denen der
Umfang der zu leistenden Arbeit klarer werden wird :lol:
Neben weiterem
Schatten (die hinteren Bremsen sind derart von Korrosion überzogen,
daß sie evtl. komplett getauscht werden müssen, die vorderen noch
gar nicht gesichtet), der Beulen gibt es mindestens vier erwähnenswerte,
u.a. an beiden vorderen Türen und dem Dach hinten links,

gibt es auch Licht in Form einer - leider
ebenfalls feucht gewordenen - ultraseltenen Stoffausstattung des Geschmacks
"tobacco", welche den Seltenheitswert der Innenausstattung "koralle" beim Typ
43 um Längen schlagen soll :-)
Nur einige Highlights der Ro 80:
-
Aerodynamik,
- Raumökonomie,
- sehr souveränes Fahrwerk,
- innenliegende (am Getriebe) Bremsen vorn,
- wegweisende
Sicherheitsfeatures wie Scheibenbremsen rundum, Stoßprofile in den
Türen,
- ölwechselfreier, turbinenartig ruhiger
Wankelmotor
Wenn ich ihn mir länger anschaue, die technischen
Features und Innovationen im Bewußtsein - erscheint er mir nicht nur
seiner Zeit weit voraus, sondern auch gerade als Kind seiner Zeit und ihrem
Bestreben, der eigenen Zeit voraus zu sein - und das macht ihn unverschämt
sympathisch :)
13.9.2009
Auswahl
Vom Youngtimer-Treffen in Herten, welches im letzten Jahr erstmalig
stattfand, hatte ich vor einigen Wochen erfahren mit dem Hinweis, der Auftakt
sei sehr gut gewesen und hätte viel Zuspruch gehabt. Da ich im allgemeinen
die Arbeit an meinen Jungs ihrer ZurSchauStellung vorziehe, tauche ich nicht
oft bei Treffen auf, aber jetzt schien es mir mal wieder so weit. Und in der
Tat, es lohnt sich:
Mit welchem Wagen ich dort hinfahren
würden, brauchte ich nicht lange zu überlegen. Es mußte
natürlich der frisch auf LPG-Betrieb umgerüstete Gefährte sein
und in der Tat, er war zwar nicht der einzige Typ 43 dort (es gab noch 4
weitere), aber der einzige Avant darunter. Egal, mit welchem anderen Youngtimer
ich gefahren wäre - und das schreibend anerkenne ich, welch abgefahrene
Luxusprobleme man doch haben kann - wäre ihm diese Exclusivität nicht
zuteil geworden.
19.9.2009
Den Himmel
..
.. als Namensgeber zu haben, ist unter allen denkbaren eines der
vielversprechendsten Dinge. Was sich Audi und NSU bei der Namensgebung der
Farbe aeroblau metallic gedacht haben, liegt auf der Hand, ist doch die Farbe
die Bestapproximation an einen mittelblauen Himmel. Diese Farbe hatte das Auto,
welches, schicksalschwanger, meiner Mutter und mir im Jahre, sagen wir mal,
1978 in die Augen fiel und nicht mehr losließ. Wenn sich ein Mensch und
im Falle meiner Mutter sogar eine Frau, in ein Auto verlieben kann, dann war
genau das geschehen. Der Technikcheck war dank der soliden Konstruktion des C1
eine Formsache und das Auto binnen kurzem gekauft. Daß es uns bereits
nach vier Jahren durch die sachunkundige Entscheidung meines wenig autoaffinen
und -kundigen Vaters, durchgerostete Kotflügel als Zeichen des nahenden
Endes deuten zu wollen, verlassen mußte, sei nur der Vollständigkeit
halber erwähnt, vielleicht dient es als Kofaktor dessen, daß ich
offensichtlich diesem Typ eine späte Genugtuung zu verschaffen gewillt
bin.
Bis in hohe Lebensjahre wußte mein Vater die Spritzigkeit
des mit 112 PS auf gut 1100 kg ihm klar zu sportlich anmutenden Wagens zu
schildern. Daß der Nachfolger ein Opel Rekord wurde, dürfte meine
Einschätzung wohl fundamental bestätigen :lol: Jedenfalls trauerten
meine Mutter und ich dem Wagen sehr nach, ich um so mehr, als ich nur um wenige
Monate zu jung war, um den Wagen nach erworbenem Führerschein zu
übernehmen. Also blieb die Erinnerung als einziges Pfand.
Um so
mehr freue ich mich, daß der vorgestern angelieferte Zwilling - wir
diskutierten dieses Thema jüngst ;-) - genau diese Farbe hat: aeroblau
metallic !
Zwar ist der Wagen in größeren Partien
lackierbedürftig - der von einem Vorbesitzer applizierte Zweitlack ist
dank unzureichender Vorbereitung wohl kaum das Geld wert, welches er einstmals
gekostet haben dürfte :lol: - aber die Entscheidung, bei der Farbe zu
bleiben, ist natürlich himmelklar.
Auch dieser ist ein
Hochwasserschaden, nur ungleich dem ersten, dessen Unterboden b.a.w. einen
relativ guten Eindruck macht, ruft dieser wohl eine mindestens mittlere
Schweißorgie auf. Nichtsdestotrotz heiße ich ihn in der Familie
herzlich willkommen :)
Und damit erkläre ich, der vorhandene
Platz ist bestens ausgeschöpft, b.a.w. Kaufstopp !!! :lol :
6.1.2010
Kaufstopp ?
Baustopp !
Die lange Pause bis zum Erscheinen dieser Zeilen, auf
die einige hartneckige Leser vielleicht gewartet haben mögen, ist dem
Umstand zu verdanken, daß zum Nachlass meines vor nunmehr 4 Monaten in
eine andere Seinsebene gewechselten Vaters die Betreuung meiner leider
mittlerweile recht dementen Mutter gehört, was aus meiner üblichen
60-70-Stunden-Woche eher eine Art Denial-Of-Service-Programm macht ;-(
Demzufolge bin ich in den letzten Tagen zum ersten Mal wieder in
Kontakt mit der Halle und ihren Werkzeug und -Stücken gekommen, nicht ohne
den festen Vorsatz, auch diesen Lebensaspekt wieder irgendwie zu integrieren.
Als wäre es zum Trost für vergangene Schrauberfreuden- oder
mühen und deren Erfolge gewesen, ergab es sich am 1.1.2010 - welch
passendes Datum für einen Neuanfang - daß ich den Verkäufer
eines in einer Börse angebotenen goldenen Typ-81-Coupes nach dessen
tagelanger Abwesenheit tatsächlich erreichte. Ein goldenes Coupe hatte ich
schon seit vielen Jahren interessant gefunden, zumal hier im Dorf deren zwei
herumfahren, Typ 89 zwar, aber gut erhalten und sehr attraktiv ! Den
zugemailten Bildern und kurzen Preisverhandlungen folgend, war in üblicher
Tatze-Drauf-Manier klar, daß der Vorstellung die Tat folgen
müßte und dem Coupe, so der Zustand den Beschreibungen und daraus
resultierenden Erwartungen entspräche, nicht einmal der Status eines
Restaurierungsobjekts zukommen würde, was ihn folglich nicht unter den
Kauffstopp fallen ließe :lol:
Na gut, ein Bild vorab:
Interessant an dem Coupe ist die
Tatsache, daß der 1-Hand-Benitzer offensichtlich der Meinung war, ein
Auto kaufen zu wollen, an dem möglichst wenig defekt gehen kann, was in
der Abwesenheit sämtlicher Extras, sogar des zweiten Außenspiegels,
deutlich wird ! Außer dem goldenen Metallic-Lack und der sehr
schönen Velour-Ausstattung ist das Auto quasi luxusfrei - mal abgesehen
davon, daß es ein Coupe ist :lol: Mehr noch, verbaut ist der
leistungsmäßig kleinste Benzinmotor, den Audi je in einem Coupe
abgeboten hat, der 75 PS 1,8 l Motorkennbuchstabe "DD", wie es ihn auch im Audi
100 Typ 44 gegeben hat. Wer ihn dort einmal gefahren ist, ahnt, daß er
das fast 150 kg leichtere Coupe adäquat bewegen dürfte :) Und
vielleicht kommt damit ja ein noch sparsamerer Geselle ins Haus als der
Stürmer, der mit einem Winterkurzstreckenverbrauch von 9 l Gas glänzt
! Immerhin ist für das im März 1982 gebaute goldene Coupe, welches
seinerzeit nie mit Katalysator geliefert wurde, noch eine Nachrüstung auf
G-Kat und Euro 1 möglich mit dem Universal-VAG-Satz für 4-zylindrige
Fahrzeuge bis 1810 ccm und 1190 kg Gewicht inklusive FahrerIn :) Und das sogar
zu einem mit 400 Euro erfreulichen Preis ! Für den 924 kommt der
Nachrüstsatz auf mehr als das Doppelte ...
Abgeholt wird der Wagen
voraussichtlich im März, wenn mein lieber Freund Carsten, mit dem schon
die einen und anderen Autos der Sammlung das Licht des Ruhrgebiets erblickten,
wieder voll einsatzfähig sein wird :-)
11.1.2010
Der
Rost und die Zahnbürste
"Der Mathematiker würde lieber die
Zahnbürste seines Kollegen benutzen als dessen Nomenklatur" - lautet
ein geflügeltes Wort der Wissenschaftsgemeinde, "Nomenklatur" meint dabei
die Art und Weise, etwas aufzuschreiben. So wenig dieser Spruch grundlos
entstanden ist und bei aller mangelnden Zuneigung zu fremden Zahnbürsten
wäre auch ich vermutlich in der Lage, fremde Nomenklatur NOCH weniger
erträglich zu finden :lol:
Diese unliebsame Abwägung kam mir in
den Sinn bei der gestrigen Tätigkeit und ich erwischte mich, weitere
Abwägungen in meinem Kopf auszuprobieren :lol: , die Bilder deuten es an:


Die Entrostung fremder
Schweißnähte, die sich ja durch ihre topologischen Eigenschaften dem
Einsatz der meisten üblichen Werkzeuge fröhlich widersetzen: Die
Stahlbürstenaufsätze der Flex dringen nicht in die
Zwischenräume, die Schleifscheiben noch weniger und sind auch viel zu
offensiv. Möglich und üblich wäre natürlich das Strahlen;
da aber wie auf den Bildern teils zu sehen, die "Flächen" Löcher
aufweisen, dränge Strahlgut in die dahinterliegenden Hohlräume, was
dort zur Entlackung (oder Entölung) durch Bewegung des Strahlguts mit
Folge vermehrter Korrosionsneigung führen würde. Nötig wäre
also zuerst einmal, die Löcher zuzuschweißen; da man aber auf Rost
ungern schweißt,....
Wie außerdem diverse Strahlversuche in den
letzten Monaten gezeigt haben, erscheinen die behandelten Flächen bereits
farblich einheitlich und damit anscheinend rostfrei, lange bevor sie es sind.
Nachbehandlungen mit Schleifwerkzeugen bringen dann häufig tiefer
sitzenden Rost hervor, der auf der gestrahlten Oberfläche NICHT zu sehen
war !
Ein weiterer Grund für den Einsatz des Feinschleifwerkzeugs ist
die Tatsache, daß eben der höhere Materialabtrag es ungleich
leichter macht, Stellen und den daraus resultierende Handlungsbedarf
aufzufinden, die nur noch aus wenigen µm Dicke gesunden Materials
bestehen, was beim Strahlen nicht auffallen würde.
Also bekommt
das oben zu sehende Werkzeug wieder einmal ein wenig Zuwendung, viel Zeit und
eine weitere Bewährungsprobe - die Feinschleifwerkzeuge der verschiedenen
Hersteller hatten bisher Überlebenszeiten zwischen 2 Stunden und 2 Monaten
:lol: - auch wenn der Materialabtrag mit dem "Dremel" natürlich höher
ist als beim Strahlen - aber dafür ist das Werkstück ja auch
sauberer. Schließlich ist der Umgang mit dem Gut "Auto" ein Stück
weit ein hochgradig psychologischer: ich halte es, weil es "schön" ist und
ich glaube, es hält und ist ökonomisch oder im Falle eines Oldtimers,
es gewinnt langfristig sogar an Wert. Glaube ich dies alles nicht, würde
ich es eher abstoßen. Der "Glaube" wiederum rekrutiert sich aus einem
wilden Sammelsurium von Meinungen und Empfindungen,.... also essen wir an der
Stelle letzlich überwiegend Weihnachtskeks: Spekulatius !
Grund
für einen guten Glauben kann ich mir hier selbst liefern, indem ich
versuche, gute, gründliche Arbeit zu leisten. Das Vertrauen in die
aufzutragende Chemie, die letzlich nur eine monomolekülare Schicht
Eisenoxyds (Rost) umzuwandeln in der Lage ist und dies auch nur je nach
Wertigkeit des Eisens, ist eh begrenzt auf die sauerstoffabschließende
Wirkung des EP-Grunds.
Leiste ich gute Arbeit, kann ich glauben, daß
sich die Arbeit und weitere ebenfalls lohnt. Lohnt sich die Arbeit, habe ich
Motivation, weiterhin gute und bessere Arbeit zu leisten. Daraus
läßt sich eine Rückverstärkung formulieren, die am Ende
genau das bewirkt, was einen nie fertig werden läßt: Perfektionismus
! :lol:
Im Falle des klappradfarbenen Coupes heißt es nun,
meterweise Schweißnähte mit mineralischen und Diamantschleifern
verschiedener Dicke zu säubern, um am Ende eine im b.a.w. völlig
rostfreie Schweißnaht zu sehen.
Über die andere Seite des Blechs
wissen wir ja - solange wir nicht mit dem Endoskop in die Hohlräume
schauen - rein gar nichts. Dort aber - Hohlraum sei Dank - dürfen dann die
guten Korrosionschutzöle verschiedener Kriechfähigkeit und
temperaturabhängiger Viskosität ihr gutes Werk tut. So übel
Hohlräume im Karossereibau sein mögen, ein (!) gutes haben sie: sie
brauchen nicht wieder lackiert zu werden, weil sie nicht gut aussehen
müssen .. :lol.
Und so ganz unbemerkt hat die Typ-43-Invasion
irgendwann mal einjähriges Jubiläum, Geburtstag oder sonst was gehabt
:)) Sie lebe hoch und lang, die 
Und dann gibt es noch zu erzählen, daß
- der
Kat für das noch namenlose Coupe schon geliefert wurde, lange, bevor ein
Termin zur Abholung vereinbart ist,
- ich mir tatsächlich
Waffeleisen-Felgen auf dem Coupe vorstellen kann (wer hat noch welche über
??),
- die Halle offensichtlich nicht ganz dicht ist und 
- der
Wind ein begabter Designer :lol:
29.1.2010
Weil's so schön ist ..
.. wenn's fertig ist, gleich zwei Bilder vom entrosteten und frisch grundierten Innenboden des klappradfarbenen Coupes :)
die Fahrerseite ist noch nicht ganz fertig. Derzeit läuft noch die Diskussion, womit die Grundierung bedeckt wird. Zu Wahl stehen u.a. normaler Decklack und darüber Schaumstoff oder Bitumen (wie es ab Werk war). Bitumen liegt mir allerdings nicht wirklich, da er brüchig werden kann und sich darunter Wasser sammelt, glöeichzeitig aber nicht kurzfristig zu Kontrollzwecken entfernt werden kann; ich liebäugele daher mit UnterbodenWachs auch hier, weiß aber noch nicht, womit er abgedeckt werden soll, um auf Dauer ein Einziehen in den Teppich zu vermeiden.
Derweil macht die Front Fortschritte, hier bereits fast fertig entrostet:
Weil es immer wieder krass deutlich wird, hier nochmals ein Hinweis an alle anderen Entroster :lol:
Was blank aussieht ist nicht unbedingt blank !
Im Bild ist eine metallgebürstete Fläche (oberhalb des Lochs ) zu sehen, die auf den ersten, groben Blick rostfrei ist. Bei eingehender Betrachtung würde man sehr kleine braune Stellen erkennen, im Bild oberhalb des Lochs noch gerade zu erahnen. Benutzt man nun ein Schleifwerkzeug - hier war es der Geradschleifer - sieht man viel klarer, was sich noch alles verbirgt. Wohlgemerkt, dies ist keine Durchrostung von innen (Schweller) nach außen sondern ein Oberflächenrost (außen nach innen). Das sollte die Wichtigkeit der Kontrolle mit anderem Werkzeug als dem Drahtbürstenvorsatz klarmachen. Selbiges gilt meiner Erfahrung nach für gestrahlte Werkstücke ! Wichtig ist auch die Kontrolle aus verschiedenen Blickrichtungen und mit verschiedener Anleuchtung sowie am besten mehrfach schräg zueinander laufende Durchgänge der Behandlung mit dem Schleifwerkzeug.
Ach ja, der Winter als Designer, Teil 2, hier sogar mit ausgeprägtem 3D-Effekt :cool:
Und da ich schon mal wieder gut in Fahrt bin, was handwerliche Dinge betrifft..
.. ersetz ich auch gleich zu Hause mal den Innenboden :lol: Ich freue mich schon auf den netten Kontrast zwischen Granit und Parkett !
30.1.2010
Spontaner Leben
Das Parkett, dessen Muster oben zu sehen ist, gab's im Baumarkt meines Vertrauens - ich vertraue darauf, daß er da steht, wo ich ihn gewohnt bin und beim nächsten Mal wieder suchen werde, ansonsten mehr des gesunden Mißtrauens, was Kompetenz der Mitarbeiter und Qualität der Waren betrifft - war Abverkaufsware zum unglaublichen Preis von 8 Euro / m². Da außer mir noch andere Kunden preislich hinreichend orientiert sind, um das als äußerst günstig einschätzen zu können, ist in solchen Fällen rasches Handeln geboten, weshalb ich heute kurzentschlossen den Avant mit 42 Paketen Parkett, das entspricht 67 m², vollgepackt habe - Zeit und Gelegenheit mal wieder für ein Loblied auf das Raumschiff und seine Artgenossen :)
Nach dieser Aktion hätte kein Weiterer mehr die Chance dazu gehabt :lol:
Das Raumschiff hat es nur ein "Ah, mal was anderes !" gekostet ;-)
Mal eben im vorher-nachher-Vergleich:
Vorher:
Nachher:
:lol:
Was gibt's neues in der Invasion ? Nach dem ganzen Grau des Fliesenlegens (Himmel: meist grau, Kleber: hellgrau, Fugenmasse: basaltgrau, Fliesen: grau meliert) gibt's Weiß:
und leider auch den Tod des - ich hab mitgezählt - mittlerweile 4. Dremels und Artgenossen :((
Ab ins Fegefeuer, kardiales Training, damit in der nächsten Inkarnation nicht wieder der Motor versagt !!
7.2.2010
Frische Waffeln ... 
28.2.2010
Von Wüsten und Heimaten
Gobimetallic heißt die Farbe des oben bereits gezeigten Autos, welches zu den "Waffeleisen" gehört. In einer netten 18-Stunden-Aktion habe ich ihn am Freitag mit Carsten zusammen aus einem kleinen Ort in der Nähe von Basel geholt - der letzte gemeinsame Autokauf liegt ja auch schon wieder ein wenig zurück .. :lol:
Wie es scheint, hat das Coupe die letzten 28 Jahre relativ gut überstanden und auch die letzten 4 Jahre reinen Stehens, denn nach ein wenig Starthilfe lief der Motor sauber durch :) Wie meist bei den Audis mit Velour-Innenausstattung zeigt sich diese auch in diesem Alter von ihrer besten Seite :)
Es ist ein Vorfacer mit den klassischen Doppelscheinwerfern und Stoßstangen, unter denen noch lackiertes Blech zu sehen ist :)
Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte das Coupe in Heiligenhaus, also fast neben unserer Halle, womit man fast sagen kann, es käme jetzt wieder nach Hause :lol:
Auf der Fahrt zeigte sich dann, wie wichtig eine korrekte Beschilderung auf unseren Straßen ist: Beim Überholen eines langsameren LKW fuhren wir in eine Baustelle ein, in der sich die linke Fahrspur plötzlich und NICHT ANGEKÜNDIGT auf 2,00 m verengte - was für 2,46 breite Hänger nicht ganz passen dürfte. Nur mit einer Vollbremsung, die den LKW dann rechts an uns vorbeiziehen ließ, war die Situation noch zu retten :grrrr:
Hatte ich auf der Fahrt noch von einem ruhigen Samstag zum Ausruhen geträumt, erreichte mich unterwegs der Anruf, ich solle "den Rest" vom Holz des gefällten Baum jetzt abholen, den die für die Fällung verantwortlich Person vor Ort hinterlassen würde. Der Rest entpuppte sich als der ganze gescheibte 3-stämmige BAUM 
4 Hängerladungen plus Avant-Kofferraum haben nicht ganz ausgereicht, um den Baum nach Hause zu schaffen, wo er derzeit provisorisch in der Garagenabfahrt lagert. Und gut 10 Tonnen Holz zu bewegen ist eher Ausdauersport als Ausruhen :lol:
23.4.2010
Noch mehr Waffeln, noch 'ne Bühne und ne Menge Trouble :lol:
Was macht man mit einem Coupe, dessen scheinbar einzig ernsthafter Mangel ein festsitzender Motor ist ?
Man öffnet den Schrank, holt eine Dose (natürlich alkoholfreien) Optimismus heraus und bietet, bis man gewonnen hat.. - oder, wie es hier heißt, Tatze drauf ! 
Ich bin sicher, er wird sich in der Gesellschaft der anderen Coupes wohl fühlen :) Es handelt sich um ein frühes 1984er Coupe, also noch einen Vorfacelifter, aber schon mit den integrierten Scheinwerfern, allerdings den nur im Modelljahr 1984 gebauten geraden, was die Ersatzbeschaffung dramatisch erschwert !
Einen solchen originalen fast rostfreien Radlauf sieht man beim Typ 81 nicht alle Tage :) Mal ganz abgesehen von der schönen hellblauen Farbe "saphir" und dem schönen "DS"-Motor :) .. und ja, Waffeln :lol:
Ein interessantes Feature sind die Scheinwerfer, deren Reflektoren ihne namensgebende Eigenschaft fast vollständig verloren haben :lol:
Über dem Blinkerbirnchen fehlt ein kleines gelbes Kunststoff-"glas" sowie ein kleiner Metallrahmen; der Ausschnitt für die Blinker ist nach Produktion der Stoßstange im Werk von Hand geschnitten worden ! Wie einfach doch damals Autos produziert worden sind .. :lol:
Trotz aller gut gemeinten Versuche und auch adäquatem Krafteinsatz wollen sich die Kolben im Motor jedoch keinen Millimeter bewegen, was dem Kenner aus folgendem Bild erahnbar wird:
Deshalb steht nun eine Herz-Transplantation bevor.
In der Zwischenzeit haben wir der Halle eine zweite Bühne verpasst, was, da Hydraulikbühne, wieder ein spannende Herausforderung darstellte und einige Tage Einsatz brauchte:

Die ersten beiden Auspuff-Rettungs-Schweißereien und den ersten Fahrwerkswechsel hat die Bühne schon hinter sich :)
Noch etwas Großes ist geschehen: ich habe einen 43er Avant 5E NICHT gekauft :shock: !!!

Weiterer Erklärungen bedarf es da wohl nicht ... ;-( Ich war sogar zu geschockt, um ein Taschengeld für das Fahrzeug als Motor- und Getriebespender zu geben .. :lol:
Onkel Bert wurde zwischendurch schwer kupplungskrank:
Der Versuch, den meteorfarbenen Avant 5S wiederzubeleben - der hiermit endlich auf den Namen "Meteor" getauft wird - wurde von einer technischen Tücke umgehend zurückgeworfen: Der fehlende Vergaser ist ein anderer, als bei allen anderen 5S, die als Spender in Frage gekommen wären :rolleyes: Mehr noch, auch Ausaugbrücke und Zündverteiler sind andere und passen nicht !! 
Da die Schweller von Meteor das Prinzip der Entropie wohl nicht absonderlich anstößig fanden, und diese Teile kaum noch für Geld und gute Worte aufzutreiben sind, bin ich nun auf der Suche nach einer Abkantbank, um mir das Klöppeln am laufenden Meter zu ersparen ..
17.5.2010
Herztransplantation
Er lebt !
Die Herztransplantation ist erfolgreich verlaufen. Das Spenderfahrzeug, eine verunfallte Audi 80 Limousine, hat ihn freiwillig und ohne Zicken hergegeben und der Saphir hat ihn gerne und ohne Abstoßungsreaktionen angenommen. Schön an Transplantationen bei Autos ist ja, daß man im Gegensatz zur Humanmedizin danach ohne immunsupprimierende Dauermedikation auskommt :)
Dennoch war das erste Anlassen ein mit großer Spannung erwarteter Augenblick. Da der Wagen in den letzten rund 10 Jahren kaum jemals gestartet wurde, waren natürlich einige Startversuche mit dem Startpilot nötig, bis die vom Motor getriebene mechanische Kraftstoffpumpe wieder Sprit vom zuvor trockenen Tank durch zuvor trockene Spritleitungen befördert hatte, aber dann lief er sauber :)
Nach einer knappen Minute zeigte sich dann, daß einer der verwendeten Schläuche hinreichend undicht und zudem seine Schelle etwas mißkonstruiert war, um den Motorraum in eine türkische Dampsauna zu verwandeln. Nachdem die Ursache beseitigt und das ausgetretene Wasser abgeputzt war, ist er nun auch dicht :)
An dieser Stelle nocheinmal einen herzlichen Dank an Benedikt und Hartmut, für die diese Transplantation NICHT die erste war...
22.5.2010
Rettungsprogramm für den abgestürzten Meteor
Verlassen wir für einen Moment das Projekt Saphir und machen ein neues auf - schon wieder ?? :lol:
Schaut aus, als würden graue 43er eine gewisse Faszination besitzen, kaum ausgeliehen, schon entsteht der Wunsch, ein solches Auto regelmäßig zu fahren :lol: Machen wir also den meteorfarbenen Avant fertig - das mit dem Vergaser wird sich schon lösen lassen ... Benedikts ursprünglicher Zeitrahmen, mit dem Wagen den Sommerurlaub zu verbringen, könnte allerdings ein wenig optimistisch gewesen sein ;-)
Kaum auf der Bühne wird klar, daß es sich bei Meteor um eines der eher deutlicher restaurationsbedürftigen Objekte handelt. Die Schweller sind überwiegend nichtexistent oder hängen in Fetzen herunter, der vordere Unterboden angrenzend an die Schweller hat sich gleich mit aufgelöst, als hätte der Gasbrand das Fleisch erwischt !
Über sämtliche angerosteten Kanten (also alles, was in irgendeinem Sinne unten ist :lol: z.B. alle Türen, Vorderwagen, Heck) hatte einer der Vorbesitzer Edelstahlbleche (!) genietet (!) , als wollte er ihn zügig mit der Waffe der Kontaktkorrosion mit möglichst wenig äußerer Sichtbarkeit zu Grunde richten :grrrr: Selbst die Kotflügel hatte er nicht ausgespart, so sieht das dann aus:
Natürlich hatte er nicht mit unserer Verwegenheit gerechnet, in selbst so fortgeschrittenem Stadium ein Rettungsprogramm aufzusetzen :lol:
Die Sicherungen, einmal aus ungewohnter Perspektive:
Nicht abwesend: der berüchtigte PU-Schaum-induzierte D-Säulen-Rost ! Dafür ist dann mal das Werk als Verursacher zuständig ;-)
So sieht das nach dem Eröffnen aus: 
Wir wir das sanieren, wird später verraten :)
t o b e c o n t i
n u e d . . . soon ;-)
Die AUDIs
| 43er | Kauf/Abholung | Erstzulassung | km-Stand | Vorbesitzer | Bauzeitraum | Bestand (Typ) | Bestand (TSN) | HSN | TSN | Farbe | |
| 5E | 20.3.2008/28.3. | 11.06.1979 | 91.500 | 3 | 1761 | 372 | 591 | 386 | inarissilber | ||
| 5S-1 Vinyl | 3.10.2008/11.10.- | 14.08.1979 | 1 | 1.8.-31.8.79 | 1761 | 367 | 591 | 392 | inarissilber | ||
| 5S-2 rot | 3.10.2008/27.11. | 30.9.-31.10.79 | 1761 | 367 | 591 | 392 | malagarot | ||||
| 5S-3 inaris | 3.10.2008/27.11. | 31.07.1979 | 1.8.-31.8.79 | 1761 | 367 | 591 | 392 | inarissilber | |||
| 5S-4 weiß | 14.10.2008/2.11. | 1981 | 137.000 | ? | 1761 | 367 | 591 | 392 | |||
| 5S-5 kupfer | 18.10.2008/1.11. | 23.06.1978 | 98.000 | 3 | 1761 | 367 | 591 | 392 | kupfer | ||
| YV-1 kupfer | 3.10.2008/27.11. | 01.02.1979 | 3 | 30.11.-31.12.78 | 1761 | 614 | 591 | 384 | kupfer | ||
| YV-2 kupfer | 2.5.2008 | 591 | 384 | kupfer | |||||||
| YV-2 rot CS | 3.10.2008/27.11. | 11.06.1982 | 31.10.-30.11.81 | 1761 | 614 | 591 | 384 | gambiarot | |||
| Avant YV | 31.7.2008 | 1.3.1980 | 198.000 | 1 | 31.1.-29.2.80 | 122 | 28 | 591 | 393 | dolomitgrau | |
| Avant 5E inari | 15.8.2008 | 1981 | 199.000 | 591 | 395 | inarisilber met. | |||||
| Avant 5S onyx | 28.12.2008/ | 12.06.1980 | 6 | 122 | 28 | 591 | 396 | onyx-grün met. | |||
| Avant 5S meteor | 28.12.2008/ | 22.07.1981 | 1 | 122 | 28 | 591 | 396 | meteor-grau met. | |||
| Avant YV onyx | ?.1.2009 | 09.05.1980 | 6 | 122 | 28 | 591 | 393 | onyx-grün met. | |||
| C1 | |||||||||||
| Limo orange | 20.11.2008/16.12. | 01/1975 | 110.000 | 591 | 313 | cadiz-orange | |||||
| Limo tizian | 3.1.2008/ | 8/1975 | 4 | 591 | 313 | tizianbraun met. | |||||
| Coupé S (VFL) | 28.11.2008/15.12. | 26.4.1971 | 110.771 | 59 | 591 | 305 | rot (iberisch ?) | ||||
| Coupé S (NFL) | 22.4.2008/1.5. | 1974 | 120.000 | 591 | 305 | orange | |||||
| RO 80 | |||||||||||
| grün | 8/1970 | 82.000 | 738 | 591 | 427 | padmagrün | |||||
| blau | 11/1971 | 42.000 | 738 | 591 | 427 | ||||||
| 924 | |||||||||||
| weiß | 9.5.2008/ | 1984 | 1977 - 1985 | 583 | 376 | weiß |